Bre­ta­gne

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Die Bre­ta­gne

Eine wind- und wel­len­um­toste, 2700 km lange Küste, zer­klüf­tete Fels­klip­pen, trot­zige Land­zun­gen, sanfte Dünen, traum­hafte Sand­strände, roman­ti­sche Hei­de­land­schaf­ten und fried­li­che Wäl­der im Lan­des­in­nern – das alles und noch viel mehr ist die Bre­ta­gne. Sie die größte Halb­in­sel Frank­reichs und ragt im Nord­wes­ten bis zu 300 km in den Atlan­ti­schen Ozean hinein.

Die Römer nann­ten sie „Finis­tère“, das Ende der Welt. Die Bre­to­nen nen­nen sie „Penn Ar Bed“, den Anfang der Welt und unter­schei­den zwi­schen „Armor”, dem Land am Meer und „Argoat”, dem Landesinneren.

Die Bre­ta­gne gehört mit ihrer land­schaft­li­chen Viel­falt, dem rei­chen geschicht­li­chen und kul­tu­rel­len Erbe, den ver­träum­ten Dör­fern und präch­ti­gen Städ­ten, sei­nen kuli­na­ri­schen Köst­lich­kei­ten – und nicht zuletzt dank sei­ner stol­zen und freund­li­chen Bewoh­nern zu einer der meist besuch­ten und schöns­ten Urlaubs­re­gio­nen Frankreichs.

Die Küste

Die Küste der Bre­ta­gne ist sehr viel­fäl­tig. Im Nor­den fin­den Sie die Sma­ragd­küste, die Côte d’Emeraude. Lang gezo­gene Buch­ten und ver­träumte Strände wech­seln sich ab mit stei­len Fels­klip­pen. Wei­ter im Wes­ten bestimmt eine zer­klüf­tete spek­ta­ku­läre Steil­küste das Bild. Sie fin­den aber auch aus­ge­dehnte weiße Sand­strände, zum Bei­spiel im Golf von Morbihan.

Berei­chert wird das Küs­ten­pan­orama durch 800 bewohnte und unbe­wohnte Inseln. Viele von ihnen die­nen als bedeu­tende See­vo­gel-Reser­vate, die Sept-Îles mit der Île aux Moi­nes sind die größ­ten in ganz Frank­reich. Papa­gei­en­tau­cher, Möwen und Bass­töl­pel (die ein­zige Kolo­nie Frank­reichs!) fin­den hier ihre unge­stör­ten Nistplätze.

Wan­dern

Die ein­zig­ar­tige Küste, die uri­gen Eichen­wäl­dern und das Geflecht von Kanä­len und Flüs­sen machen die Bre­ta­gne zu einem Para­dies für Wan­de­rer. Es gibt ins­ge­samt mehr als 2500 km aus­ge­schil­derte Wan­der­wege durch geschützte Natur­land­schaf­ten, dar­un­ter allein 1300 km Küs­ten­pfade und Trei­del- und Feld­wege im Landesinneren.

Rad­fah­ren

Rad­fah­rer kom­men voll auf ihre Kos­ten. Die acht „Grü­nen Rou­ten“ der so genann­ten “Voies ver­tes” durch­zie­hen die Bre­ta­gne auf 800 km. Ein bezau­bern­der, auch für Fami­lien geeig­ne­ter “Grü­ner Weg” führt über 17 km an der Rance ent­lang, einem Flüss­chen, das bei St. Malo und Dinan ins Meer mündet.

In den Städ­ten füh­ren Rad­wege zu den his­to­ri­schen Sehens­wür­dig­kei­ten. Viele bre­to­ni­sche Städte wie Ren­nes, Brest, Lori­ent oder Quim­per räu­men dem Fahr­rad im Stadt­ver­kehr Vor­rang ein.

Feste und Events

Was wäre diese stolze Land ohne seine Feste: Das Fest-noz, ein von tra­di­tio­nel­len bre­to­ni­schen Tän­zen gepräg­tes Volks­fest, steht gera­dezu sym­bo­lisch für bre­to­ni­sche Lebens­art. Im Som­mer zie­hen die zahl­rei­chen Fes­ti­vals jedes Jahr tau­sende von Besu­chern an: Das Fes­ti­val du Bout du Monde, les Vieil­les Char­rus in Car­haix, Fes­ti­val de Cor­nouaille, Fes­ti­val des Filets Bleus in Con­car­neau oder das Fes­ti­val Inter­cel­tique der kel­ti­schen Musik in Lori­ent sind nur einige Beispiele.

Das Meer ist stän­dig gegen­wär­tig. Nau­ti­sche Groß­ereig­nisse wie die Segel­re­gat­ten Route du Rhum, La Soli­taire du Figaro oder die Semaine du Golfe du Mor­bi­han sind bei Bre­to­nen und Tou­ris­ten glei­cher­ma­ßen beliebt. Loh­nende Aus­flugs­ziele für die ganze Fami­lie sind das große Aqua­rium von Saint-Malo, der Zoo von Pont Scorff oder das Océ­a­no­po­lis in Brest.

Ein viel­fäl­ti­ges kul­tu­rel­les Erbe

Mythen, Reli­gio­nen, Krieg, der Adel und ver­gan­ge­ner Reich­tum haben in der Bre­ta­gne ihre Spu­ren hin­ter­las­sen. Über­all in den länd­li­chen Gegen­den fin­det sich ein rei­ches Erbe an Kapel­len, Kal­va­ri­en­ber­gen, „enclos parois­si­aux” (umfrie­de­ten Pfarr­be­zir­ken), Fes­tun­gen und schilfge­deck­ten Katen. Dazu aus der euro­päi­schen Früh­ge­schichte die berühm­ten Menhire und Megalithansammlungen.

Ande­rer­seits steht das mari­time Erbe eines Lan­des der Kor­sa­ren, See­fah­rer und Fischer dem länd­li­chen Erbe in nichts nach. Her­ren- und Fischer­häus­chen erzäh­len von der pro­spe­rie­ren­den Ver­gan­gen­heit, die zahl­rei­chen loka­len und gro­ßen Feste geben Zeug­nis von der fes­ten Ver­bun­den­heit der Bre­to­nen mit ihrer Geschichte und dem Meer.

Weni­ger bekannt ist, dass die Bre­ta­gne auch auf eine lange städ­ti­sche Tra­di­tion zurück­blickt.  Die Ursprünge rei­chen je nach Stadt bis in die Römer­zeit, ins Früh­mit­tel­al­ter, in die Zeit des Feu­dal­we­sens oder der Ent­de­ckun­gen zurück. Die Städte ent­stan­den meist in unmit­tel­ba­rer Umge­bung von Befes­ti­gungs­an­la­gen, Klös­tern oder Burg­hü­geln in stra­te­gisch güns­ti­ger Lage wie z.B. an einem Flus­s­über­gang. Man­che haben die Jahr­hun­derte unbe­schä­digt über­stan­den; sie zäh­len heute zu den gro­ßen bre­to­ni­schen Städ­ten. Andere haben ihre eins­tige Blüte im Zuge poli­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Umwäl­zun­gen nicht bewah­ren kön­nen und sind heute nur noch ein­fa­che Dör­fer, gewis­ser­ma­ßen Reli­quien einer glor­rei­chen Vergangenheit.

Über­all fin­den Sie also Orte, die ihren authen­ti­schen Cha­rak­ter und das his­to­ri­sche Erbe sorg­fäl­tig bewahrt haben. Kleine male­ri­sche Orte haben sich in Regio­nal­ver­bän­den, die kul­tu­rell und his­to­risch bedeut­sa­men unter dem Sie­gel „ Cités d’Art“ zusam­men geschlossen.

Die bre­to­ni­sche Küche

Der Reich­tum des Mee­res und krea­tive Küchen­chefs haben der Bre­ta­gne den Ruf einer der füh­ren­den Gas­tro­no­mie-Regio­nen Frank­reichs ein­ge­tra­gen. Machen Sie es wie die Bre­to­nen und genie­ßen Sie Fisch, Muscheln und Krus­ten­tiere, frisch und von höchs­ter Qua­li­tät roh oder zube­rei­tet, tra­di­tio­nell oder raffiniert.

Can­cale, „site remar­qu­able du goût“ („Bedeu­tende Stätte des Wohl­ge­schmacks“) ist welt­weit bekannt für die beson­dere Qua­li­tät sei­ner Aus­tern. Schon die fran­zö­si­schen Könige schick­ten Boten in die kleine Hafen­stadt zwi­schen Saint-Malo und dem Klos­ter­berg Mont-Saint-Michel, um sich die begehr­ten Aus­tern an den Pari­ser Hof lie­fern zu lassen.

Ein wei­te­res Aus­hän­ge­schild der bre­to­ni­schen Mee­res­kü­che ist die Köni­gin aller Muscheln, die Jakobs­mu­schel. Von her­vor­ra­gen­der Qua­li­tät wird sie in den klei­nen Hafen­or­ten an der Nord­küste geern­tet. Schauen Sie den Fischern im Hafen von Erquy beim Aus­la­den zu – und genie­ßen Sie die Muscheln anschlie­ßend in einem der Restau­rants nebenan.

Bre­ta­gne, die Hei­mat der Crêpes

So viel­fäl­tig wie ihre bre­to­ni­sche Hei­mat sind diese beson­de­ren Spe­zia­li­tä­ten: die Crê­pes und Galet­tes. Crê­pes wer­den aus hel­lem Teig zube­rei­tet und aus­schließ­lich süß gefüllt. Die Grund­lage der herz­haf­ten Galet­tes ist dunk­les Buch­wei­zen­mehl. Tra­di­tio­nell ist die galette com­plète mit Schin­ken, Käse und Ei belegt. Aber der Fan­ta­sie sind kaum Gren­zen gesetzt, es gibt sie auch mit Zie­gen­käse und Fei­gen­kon­fi­türe oder Ente mit Kar­tof­fel­pü­ree. Die süßen Crê­pes gibt es eben­falls in den ver­schie­dens­ten Varia­tio­nen. Eine wahre Spe­zia­li­tät sind die Gavot­tes – hauch­dünne getrock­nete Crê­pes, zu klei­nen Rol­len geformt, pur oder mit Scho­ko­lade überzogen.

Eine beson­dere Spe­zia­li­tät ist der bre­to­ni­sche But­ter­ku­chen, der Kou­ign Amann. Der Teig wird mit gesal­ze­ner But­ter, wenig Mehl und wenig Zucker zube­rei­tet, dann in dün­nen Schich­ten mit But­ter bestri­chen, über­ein­an­der­ge­legt und nur kurz geba­cken. Den bes­ten Kou­ign Amann fin­det man in Douar­n­e­nez und Locronan im Süd­wes­ten der Bretagne.

Die Getränke zu den bre­to­ni­schen Spezialitäten

Wer an die Bre­ta­gne denkt, denkt an Cidre. Beson­ders die Cor­nouaille im Süd­wes­ten und das Rance-Tal im Nord­os­ten sind für ihren geschmack­vol­len Cidre bekannt. Ein Gläs­chen davon mit einem Schuss Johan­nis­be­er­li­kör ist als Kir bre­ton ein belieb­ter Ape­ri­tif. Pro­bie­ren Sie auch den Royal Guil­le­vic, den ein­zi­gen Cidre, der das Güte­sie­gel „Label Rouge“ trägt.

Nicht zu ver­ach­ten sind die bre­to­ni­schen Biere und der Chou­chen, ein Likör, der nach tra­dier­ten kel­ti­schen Rezep­ten nur aus Honig, Was­ser und Hefe her­ge­stellt wird.

 

 

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