Der male­ri­sche Süd­wes­ten Frankreichs

12 Nächte — 3 Stationen

Preis pro Per­son im DZ, 

ab 949 €

Die Reise im Detail.

Teil­neh­mer­zahl

Diese Reise ist für 2 Per­so­nen im Dop­pel­zim­mer (DZ) kon­zi­piert. Preise für Ein­zel­zim­mer (EZ) erhal­ten Sie auf Anfrage. Die­ses Ange­bot ist nicht für Rei­sen mit klei­nen Kin­dern geeignet.

High­lights

  • Sie woh­nen in lie­be­voll geführ­ten „Cham­bres d’hôtes“
  • Sie erle­ben das gemein­same Abend­essen bei Ihren Gastgebern
  • Sie rei­sen in wun­der­schö­ner Natur durch die Geschichte Frankreichs
  • Sie genie­ßen fran­zö­si­sche Lebens­art pur – bei fan­tas­ti­scher Küche und groß­ar­ti­gen Weinen

Ent­hal­tene Leistungen

12 Nächte – 3 Stationen

  • 4 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ am Dordogne-Tal
  • 4 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ am Tarn-Tal
  • 4 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ im Baskenland
  • 1 Rei­se­heft mit vie­len Tipps

Nicht ent­hal­tene Leistungen

  • Die Hin- und Rück­reise im eige­nen PKW
  • Alle zusätz­li­chen Ausflugsempfehlungen
  • Tou­ris­ten­taxe (1 € bis 1,50 € pro Per­son pro Nacht)
  • Per­sön­li­che Ausgaben

Wich­tige Hinweise

Bitte tei­len Sie uns Ihren Wunsch­ter­min unbe­dingt früh­zei­tig mit, da die Cham­bres d’hôtes in der Regel nur über 5 Zim­mer ver­fü­gen. Danke für Ihr Verständnis.

Die “Mai­sons d’hôtes” der 2. und 3. Sta­tio­nen bie­ten das Table d’hôtes an (Abend­essen). Es kos­tet 30€ bis 40 € pro Per­son, inkl. Getränke. Das Essen buchen Sie vor Ort direkt bei Ihren Gastgebern.

 

Unter­kunft 1

Unter­kunft 2

Chambre d'hôtes Albi Tarn

Unter­kunft 3

Impres­sio­nen

Pro­gramm­über­sicht.

Hier fin­den Sie eine kurze Über­sicht über Mög­lich­kei­ten und Emp­feh­lun­gen, die Sie nach eige­nem Gusto nut­zen, kom­bi­nie­ren und vari­ie­ren kön­nen. Natür­lich bekom­men Sie mehr im Reiseheft!

Erste Sta­tion: Das Dordogne-Tal

Hier fin­den Sie einige Emp­feh­lun­gen. Noch mehr fin­den Sie auch im Reiseheft.

Col­lon­ges-la-Rouge

Der Ort hat seine Ursprünge im 8. Jahr­hun­dert und ver­dankt sei­nen Namen dem roten Stein, aus dem die Häu­ser gebaut sind. Der „Ort mit den 25 Tür­men” ver­sprüht einen ganz eige­nen Charme. Ein Rund­gang führt vor­bei an hüb­schen Stein­häu­sern mit Stein- oder Schie­fer­dä­chern, an der alten Korn- und Wein­halle aus dem 16. Jh. und prunk­vol­len Wohn­häu­sern mit vie­len Tür­men und Türm­chen, der länd­li­chen fran­zö­si­schen Bau­weise des 16. und 17. Jh. Bemer­kens­wert ist auch die Kir­che Saint-Pierre mit einem wun­der­schö­nen Tym­panon aus dem wei­ßen Kalk­stein von Turenne und einem roma­ni­schen Glo­cken­turm mit Ziergiebeln.

Der rote Stein, aus dem die Häu­ser des Dor­fes erbaut sind, wird seit meh­re­ren Genera­tio­nen von der­sel­ben Stein­metz­fa­mi­lie behauen.

Roca­ma­dour

Die­ses mit­tel­al­ter­li­che Dorf wirkt wie an den hel­len Steil­fel­sen geklebt, der steil über der Alzou-Schlucht auf­ragt. Durch die Porte de Figu­ier erklimmt man auf der ein­zi­gen Straße den Ort, des­sen Häu­ser mit dem Fel­sen ver­schmol­zen schei­nen. Schon seit dem 12. Jh. hat Roca­ma­dour Rei­sende aus ganz Europa ange­zo­gen, die hier­her­ka­men, um die Reli­quien des Hl. Ama­dour, der hier als Ein­sied­ler die Ein­sam­keit suchte und dem Ort den Namen gab, und die Schwarze Madonna zu ver­eh­ren. Bei Son­nen­un­ter­gang wird das ganze Ensem­ble in feu­er­ro­tes Licht getaucht und bie­tet einen unglaub­li­chen Anblick.

Pad­irac

Der Gouffre (Schlund) de Pad­irac­gilt als eine der größ­ten geo­lo­gi­schen Sehens­wür­dig­kei­ten Frank­reichs. Diese Höhle ist durch einen unter­ir­di­schen Fluss ent­stan­den, der sich bis 100 m tief in das Kalk­ge­stein ein­ge­gra­ben hat. Durch einen kreis­run­den Abbruch ent­stand eine dom­ar­tige Öff­nung, 33 m im Durch­mes­ser und 75 m tief. Über 455 Stu­fen oder auch zwei Auf­züge gelangt man auf die Sohle in 103 m Tiefe. Von hier aus kann man auf einem Boot einen Teil des Flus­ses befah­ren und die rie­sige Tropf­stein­höhle mit bis zu 60 m hohen Sta­lag­mi­ten bestau­nen. Geht man zu Fuß wei­ter, gelang man in eine Halle, deren Kup­pel­ge­wölbe 94 m hoch ist.

Das Schloss von Montal

Das Schloss von Mon­tal ist ein Meis­ter­werk der fran­zö­si­schen Früh­re­nais­sance. Jeanne de Bal­sac ließ es zwi­schen 1519 und 1534 errich­ten; es wurde aller­dings nie völ­lig fer­tig­ge­stellt. Die schlich­ten Fas­sa­den mit ihrer skulp­tu­ra­len Orna­men­tik ver­kör­pern ein­drück­lich die Ideale die­ser neuen Epo­che. Im Laufe der Zeit ver­fiel das Schloss, bis es 1908 von dem Indus­tri­el­len Mau­rice Fen­aille gekauft und unter Mit­hilfe von Schü­lern Auguste Rodins restau­riert wurde. Innen kann man das groß­ar­tige Trep­pen­haus und eine rei­che Samm­lung kost­ba­rer Möbel und Tapis­se­rien bewun­dern. Wäh­rend des 2. Welt­krie­ges diente das Schloss als Ver­steck für Teile der Samm­lun­gen des Louvre.

Mar­tel, die Stadt der 7 Türme

Das rei­zende Dorf Mar­tel kann mit eini­gen beson­de­ren Sehens­wür­dig­kei­ten auf­war­ten. Da ist zunächst seine expo­nierte Lage auf dem Hoch­pla­teau der Causse de Mar­tel. Dann wird seine Sil­hou­ette von sie­ben mäch­ti­gen mit­tel­al­ter­li­chen Tür­men bestimmt. Beson­ders ins Auge fal­len die viele präch­ti­gen Patri­zi­er­häu­ser mit ihren Schmuck­por­ta­len, schö­nen Stein­trep­pen und aus­ge­ar­bei­te­ten Fens­ter­lai­bun­gen, die Regie­rungs­be­amte, Rechts­an­wälte und andere wohl­ha­bende Bür­ger seit dem 15. Jh. hier errich­tet haben.

Emp­feh­lens­wert ist ein Aus­flug mit einer alten Dampf­lo­ko­mo­tive, dem „Che­min de Fer Tou­ris­tique du Haut Quercy“. Die spek­ta­ku­läre Bahn­fahrt mit einer schnau­fen­den Loko­mo­tive ver­läuft auf der alten Bahn­stre­cke, die ober­halb des Dordo­gne-Tals in den Fel­sen gebaut wurde (hin und zurück 13 km).

Zweite Sta­tion: Rund um Albi

Über 380 km durch­ließt der Tarn, einer der größ­ten Flüsse Frank­reichs, die groß­ar­ti­gen Land­schaf­ten im Süd­wes­ten des Lan­des, vor­bei an den Wäl­dern des Mon­ta­gne Noire bis zu den Gra­nit­fel­sen des Sid­obre und dem Wein­an­bau­ge­biet von Gail­lac … Frü­her eher stief­müt­ter­lich von den Rei­sen­den auf dem Weg ans Mit­tel­meer behan­delt, ist der Tarn heute Ziel zahl­rei­cher Besu­cher, die die land­schaft­li­che Viel­falt und das rei­che kul­tu­relle und archi­tek­to­ni­sche Erbe begeis­tert erkunden.

Zu den Höhe­punk­ten zäh­len sicher die Begeg­nung mit der „roten Stadt“ Albi und ihrer berühm­ten Kathe­drale sowie das Pays D´Albigeois mit sei­nen beein­dru­cken­den Bas­ti­den und wun­der­schö­nen Bergdörfern.

Albi

Albi trägt den Namen „La rouge“ zurecht: Sie erhebt sich weit­hin sicht­bar mit ihren Back­stein­bau­ten und roten Zie­gel­dä­chern über den Ufern des Tarn. Auch die Kathe­drale Sainte Cécile, ein Meis­ter­werk der Gotik aus dem 14.//15. Jh. ist ganz aus Back­stein errich­tet und zählt zu den größ­ten ihrer Art der Welt. Mit ihrem trut­zi­gen Turm liegt sie wie eine Fes­tung über dem Fluss und beherrscht das gesamte Panorama.

Die Bas­ti­den

Bas­ti­den sind Städte, die im Mit­tel­al­ter von den eng­li­schen oder fran­zö­si­schen Köni­gen in der Zeit von 1150 bis 1350 im Süd­wes­ten Frank­reichs in einem Zug errich­tet wur­den. Allen Bas­ti­den liegt ein streng geo­me­tri­scher Ent­wurf zugrunde, bei dem die Stra­ßen oder Gas­sen meist recht­wink­lig mit einem zen­tra­len Platz im Zen­trum ange­legt waren. Die Idee war, die länd­li­che Bevöl­ke­rung der Umge­bung aus öko­no­mi­schen, poli­ti­schen und stra­te­gi­schen Grün­den an einem Ort zu versammeln.

Die „Route des Bas­ti­des” führt durch Puy­celsi, Cor­des, Penne, Cas­tel­n­aud de Mont­mi­rail, Bruni­quel und Lautrec.

Das Wein­baut­ge­biet

Das uralte Wein­bau­ge­biet des Gail­lac unter­liegt zwar den Ein­flüs­sen des atlan­ti­schen Kli­mas, ist jedoch eher kon­ti­nen­tal. Der Höhen­zug von Gré­si­gne und die Aus­läu­fer des Zen­tral­mas­sivs des Mon­tage Noire bil­den eine natür­li­che Bar­riere und mil­dern die Ein­flüsse von Atlan­tik und Mit­tel­meer ab.

Heiße tro­ckene Som­mer und Regen im Früh­jahr und Herbst sor­gen für ideale Bedin­gun­gen. Im Her­zen die­ser genuss­rei­chen Wein- und Bas­ti­den­land­schaft liegt die Stadt Gaillac.

Die Stadt geht auf eine Bene­dik­ti­ner­grün­dung im 10. Jh. zurück; ihre sehens­werte Alt­stadt erstreckt sich längs des Tarn-Ufers und rund um die Abtei Saint-Michel. Schöne Bür­ger­häu­ser, der Park des Schlos­ses von Fou­caud mit dem Kunst­mu­seum und die Abtei selbst laden zum Besuch. Die Mön­che der Abtei haben, so heißt es, den Grund­stock für den Wein­bau gelegt. Nähe­res erfährt man im Haus des Weins und im Wein-Museum, bei­des befin­det sich in der ehe­ma­li­gen Abtei.

Dritte Sta­tion: Das Baskenland

Biar­ritz

Einst ein klei­ner Fischer­ort, von dem aus mutige Män­ner auf Wal­fang gin­gen, wurde Biar­ritz bereits Mitte des 19. Jh. zum mon­dä­nen Kur- und Bade­ort. Napo­leon III. ließ sei­ner Frau, der Kai­se­rin Eugé­nie eine Resi­denz errich­ten, nach­dem sie sich dort einige Monate auf­ge­hal­ten hatte. Von da an wurde Biar­ritz nicht nur vom Kai­ser­paar, son­dern auch von ande­ren gekrön­ten Häup­tern und Adli­gen aus ganz Europa zur Som­mer­fri­sche erkoren.

Seit den 1960er-Jah­ren muss Biar­ritz auf den ganz gro­ßen Gla­mour der Royals, Stars und Künst­ler ver­zich­ten, doch hat es sich viel von sei­nem Charme bewahrt und zum belieb­ten Urlaubs­ort und begehr­ten Surf- und Par­ty­spot ent­wi­ckelt. Die Mischung aus ein­drucks­vol­len Monu­men­ten, gran­dio­sen Aus­sich­ten auf Meer und Berge und der Grande Plage mit­ten im Zen­trum ver­leiht Biar­ritz einen ganz eige­nen Zauber.

Saint-Jean de Luz

Der ehe­ma­lige Kor­sa­ren- und Fischer­ort hat sich im Laufe der Geschichte zu einem ech­ten Schmuck­stück ent­wi­ckelt. Präch­tige Barock- und Art-Déco-Vil­len säu­men die Strand­pro­me­nade und die roman­ti­schen Gas­sen der Alt­stadt. Über­all fin­det man in den tra­di­tio­nell rot-wei­ßen Fach­werk­häu­sern Läden mit typi­schen Waren des Bas­ken­lan­des wie Espa­dril­les (Stroh­slip­per), Tou­rons (Gebäck), Makro­nen und Cho­rizo (Papri­ka­wurst).  Per se ist der Ort idea­ler Aus­gangs­punkt, um das Bas­ken­land zu erkunden. 

Auf dem 25 km lan­gen Küs­ten­weg (Sen­tier de Lit­to­ral) kön­nen Wan­de­rer aus­gie­big die grüne Natur und das präch­tige Küs­ten­pan­orama genie­ßen. Und das Spiel der zum Teil mäch­ti­gen Wel­len, die Sur­fer von über­all her auf der Suche nach der „Big Wave“ an den „Hot­spot“ Saint-Jean de Luz locken. 

Ein Tipp: Wer sich inten­si­ver mit den bas­ki­schen Köst­lich­kei­ten befas­sen will, darf auf kei­nen Fall einen Besuch der Markt­halle versäumen!

Bayonne

Bayonne, Stadt der Kunst und Geschichte, „Ville d’art et d’Histoire“ – und der Gas­tro­no­mie … Es ist ein Genuss, sich ent­lang der Quais und durch die wink­li­gen Gas­sen der Alt­stadt trei­ben zu las­sen, das fest­li­che Ambi­ente der vie­len Ver­an­stal­tun­gen zu erle­ben, die anein­an­der­ge­reih­ten schma­len hüb­schen Fach­werk­häu­ser zu betrach­ten und in einem der vie­len Restau­rants bas­ki­sche Spe­zia­li­tä­ten wie z. B. den berühm­ten Bayonne-Schin­ken zu genie­ßen. Die bemer­kens­werte Archi­tek­tur der kul­tu­rel­len Haupt­stadt des fran­zö­si­schen Bas­ken­lan­des zeugt von sei­ner rei­chen und beweg­ten Geschichte. 

Espelette: Haupt­stadt des Espelette-Pfef­fers –  und ein Bilderbuch-Dorf 

Nur 10 km von der spa­ni­schen Grenze und 20 km vom Meer ent­fernt liegt am Fuße des „Mont Mon­d­ar­rain“ das hüb­sche Dorf Espelette, geschmückt mit rot­wei­ßen Fach­werk­häu­sern, dem neu reno­vier­ten Schloss, der Kir­che Saint-Eti­enne – und end­lo­sen Gir­lan­den aus feu­er­ro­ten Scho­ten, die hier über­all zum Trock­nen auf­ge­hängt sind: Es han­delt sich um den bei Fein­schme­ckern aus aller Welt bekann­ten Espelette-Pfef­fer, der hier ange­baut und ver­trie­ben wird. Wie aus dem Bilderbuch…

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