Die Nor­man­die: Groß­ar­tige Land­schaf­ten, bewegte Geschichte, Drama und Genuss pur

12 Nächte — 4 Stationen

Preis pro Per­son, im DZ,

ab 1.499 €

Die Reise im Detail.

Teil­neh­mer­zahl

Diese Reise ist für 2 Per­so­nen im Dop­pel­zim­mer (DZ) kon­zi­piert. Preise für Ein­zel­zim­mer (EZ) erhal­ten Sie auf Anfrage.

High­lights

  • Sie woh­nen in rei­zen­den Cham­bres d’Hô­tes und 3- oder 4‑S­terne-Hotels, ent­we­der direkt am Meer oder auf dem Land 
  • Die wil­den Land­schaf­ten der Somme wer­den Sie in ihren Bann ziehen
  • Erkun­den Sie die sanfte Land­schaft des Seine-Tals
  • Bewun­dern Sie die male­ri­schen Kie­sel­strände und die steils­ten Küs­ten Frankreichs
  • Genie­ßen Sie die kuli­na­ri­schen Spe­zia­li­tä­ten der Nor­man­die: Tarte Nor­mande, Camem­bert, Cidre…

Ent­hal­tene Leistungen

12 Nächte — 4 Stationen

  • 3 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ im Chambre d’Hô­tes oder im 4‑S­terne-Hotel in der Somme
  • 3 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ in einem 4‑S­terne-Hotel auf dem Land oder im Chambre d’Hô­tes an der Alabasterküste
  • 3 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ im 4‑S­terne-Hotel oder im Chambre d’Hôtes 
  • 3 Über­nach­tun­gen mit Früh­stück im DZ im 3‑Sterne Hotel auf der Contentin-Halbinsel
  • 1 Car­net de Voyage/ Rei­se­heft „Das Beste in Frankreich“

Nicht ent­hal­tene Leistungen

  • Die Hin- und Rück­reise im eige­nen PKW
  • Mahl­zei­ten, soweit nicht erwähnt
  • Alle zusätz­li­chen Aus­flug­s­emp­feh­lun­gen und Optionen
  • Tou­ris­ten­taxe (1 bis 1,50 € pro Per­son pro Nacht)
  • Per­sön­li­che Ausgaben

Pro­gramm­hin­weise

Jede Unter­kunft wurde von uns per­sön­lich aus­ge­sucht; Ihre freund­li­chen Gast­ge­ber wer­den sich bemü­hen, Sie auf Eng­lisch zu begrü­ßen. Sie wür­den sich aber freuen, wenn Sie Ihr Fran­zö­sisch auf­po­lie­ren möchten.

Alle Zim­mer sind Nichtraucherzimmer.

Zu den Hotels

Erste Sta­tion

Das 3‑Sterne Hotel

Nur 12 km von Mon­treuil-sur-Mer liegt die­ses ori­gi­nelle Land­ho­tel, ein aus­ge­bau­tes ehe­ma­li­ges Bau­ern­gut aus dem 19. Jahrhundert.

Mit sei­nen Zim­mern, die mit allem Kom­fort aus­ge­stat­tet sind und einen herr­li­chen Blick auf die weite grüne Umge­bung gewäh­ren, ist die­ses Hotel eine wahre Oase der Ruhe und Ent­span­nung. Die Gast­ge­ber Sandrine und Sébas­tien freuen sich dar­auf, ihre Gäste an die­sem pri­vi­le­gier­ten Ort emp­fan­gen und ver­wöh­nen zu können.

Die auch über die Region hin­aus bekannte Küche über­rascht ihre Gäste mit krea­ti­ven sai­so­na­len Spe­zia­li­tä­ten, die im Haus oder auf der Ter­rasse ser­viert werden.

Oder das 4‑Sterne Hotel

Im Her­zen der Somme-Bucht liegt das male­ri­sche Fischer­dorf Saint-Valery-sur-Somme mit sei­nem mit­tel­al­ter­li­chen Kern und die­sem luxu­riö­sen Hotel. Genie­ßen Sie von den Zim­mern und dem schö­nen Gar­ten den fan­tas­ti­schen Blick auf die wun­der­schöne Bucht.

Die von Desi­gnern stil­voll ein­ge­rich­te­ten Zim­mer ver­strö­men das Ambi­ente unauf­dring­li­cher Ele­ganz und garan­tie­ren einen ent­spann­ten und kom­for­ta­blen Auf­ent­halt. Das Gour­met­re­stau­rant ver­wöhnt Sie mit aus­ge­such­ten regio­na­len und sai­so­na­len Spe­zia­li­tä­ten, die Sie im ele­gan­ten Spei­se­raum oder auch auf der von der Sonne beschie­ne­nen Ter­rasse genie­ßen können.

Freuen Sie sich auch auf den innen lie­gen­den Pool und den groß­zü­gi­gen Spa-Bereich, der Ihnen mit Mas­sa­gen, Schön­heits­an­wen­dun­gen, einem Ham­mam und einer Sauna mit herr­li­chem Blick auf die Somme-Bucht alle erdenk­li­chen Annehm­lich­kei­ten bie­tet. Vom kos­ten­lo­sen Hotel-Park­platz aus kön­nen Sie bequem das Städt­chen zu Fuß erkunden.

Zweite Sta­tion

Das Chambre d’Hô­tes am Meer

Eine Villa am Meer aus der Belle Épo­que in einem Park mit uralten Eichen – die­ses Gäs­te­haus hat viel zu bie­ten. Lie­be­voll restau­riert, hat es sich den Charme der „guten alten Zeit“ erhalten.

Die 5 groß­zü­gi­gen Gäs­te­zim­mer sind indi­vi­du­ell und stil­voll gestal­tet und bie­ten allen Kom­fort wie eige­nes Bad, kos­ten­lose Pfle­ge­pro­dukte, TV, WiFi – und tolle Aus­bli­cke auf den Gar­ten, das Dorf oder die Küste. Im licht­durch­flu­te­ten Spei­se­raum mit Blick auf die Küste wird ein fan­tas­ti­sches Gour­met-Früh­stück ange­bo­ten, das Sie aber auch auf der Ter­rasse genie­ßen können.

Zu der Steil­küste sind es nur wenige Minu­ten zu Fuß, der Ort Étretat selbst mit sei­nen Läden und Restau­rants liegt in unmit­tel­ba­rer Nähe, sodass Sie das Auto auf dem pri­va­ten Park­platz getrost ste­hen las­sen können.

Das Haus und seine Besit­zer garan­tie­ren Wohl­be­fin­den und genuss­volle Ent­span­nung in einem sehr beson­de­ren Ambi­ente in fan­tas­ti­scher Umgebung.

Oder das 4‑Sterne Hotel im Hinterland

Im Her­zen des Natur­parks Bou­cles de la Seine bie­tet die­ses 4‑S­terne-Hotel mit sei­nem SPA und beheiz­ten Schwimm­bad alle Vor­aus­set­zun­gen für einen genuss­vol­len ent­spann­ten Aufenthalt.

Es befin­det sich in einem der hier typi­schen Fach­werk­häu­ser und ver­fügt über 19 stil­voll ein­ge­rich­tete Zim­mer. Diese sind mit allem moder­nen Kom­fort ausgestattet.

Ent­span­nen Sie im groß­zü­gi­gen SPA, genie­ßen Sie das Früh­stück in der Lounge oder einen Drink in der gemüt­li­chen Bar. Vom Pool aus haben Sie einen tol­len Blick auf die Klos­ter­ruine von Jumiè­ges und die Seine, die hier in Schlei­fen durch den Natur­park fließt.

Dritte Sta­tion

Das 4‑Sterne Hotel

Im Her­zen der Somme-Bucht liegt das male­ri­sche Fischer­dorf Saint-Valery-sur-Somme mit sei­nem mit­tel­al­ter­li­chen Kern und die­sem luxu­riö­sen Hotel. Genie­ßen Sie von den Zim­mern und dem schö­nen Gar­ten den fan­tas­ti­schen Blick auf die wun­der­schöne Bucht.

Die von Desi­gnern stil­voll ein­ge­rich­te­ten Zim­mer ver­strö­men das Ambi­ente unauf­dring­li­cher Ele­ganz und garan­tie­ren einen ent­spann­ten und kom­for­ta­blen Auf­ent­halt. Das Gour­met­re­stau­rant ver­wöhnt Sie mit aus­ge­such­ten regio­na­len und sai­so­na­len Spe­zia­li­tä­ten, die Sie im ele­gan­ten Spei­se­raum oder auch auf der von der Sonne beschie­ne­nen Ter­rasse genie­ßen können.

Freuen Sie sich auch auf den innen lie­gen­den Pool und den groß­zü­gi­gen Spa-Bereich, der Ihnen mit Mas­sa­gen, Schön­heits­an­wen­dun­gen, einem Ham­mam und einer Sauna mit herr­li­chem Blick auf die Somme-Bucht alle erdenk­li­chen Annehm­lich­kei­ten bie­tet. Vom kos­ten­lo­sen Hotel-Park­platz aus kön­nen Sie bequem das Städt­chen zu Fuß erkunden.

Oder das Chambre d’Hôtes

Mit­ten in der Natur, umge­ben von Fel­dern und Hecken, und doch nur 20 km von Bayeux ent­fernt liegt die­ses Her­ren­haus aus dem 16. Jahr­hun­dert, eine Oase der Ruhe und des Wohlbefindens. 

Seine Besit­zer haben es lie­be­voll restau­riert und eine stim­mungs­volle Mischung aus his­to­ri­schen Mau­ern, moder­nem Inte­ri­eur und künst­le­ri­scher Deko­ra­tion geschaffen. 

Die 4 Zim­mer sind stil­voll ein­ge­rich­tet und kom­for­ta­bel mit eige­nem Bad und Kamin oder Holz­ofen aus­ge­stat­tet. Einen Fern­se­her gibt es nicht, ein Blick aus dem Fens­ter auf die umge­bende Natur bie­tet ein viel bes­se­res Pro­gramm! WLan ist eben­falls ver­füg­bar – aber es schwä­chelt manchmal. 

Das üppige Früh­stück nimmt man in der alten Scheune „L’Au­berge“ ein.

Vierte Sta­tion

Das 3‑Sterne Hotel

Das hüb­sche Hotel liegt direkt an der Steil­küste in einem 2013/2014 restau­rier­ten Bau­ern­haus. Alle Zim­mer und das Pan­orama-Restau­rant bie­ten fan­tas­ti­sche Aus­bli­cke auf den Ärmelkanal.

Die neun Zim­mer sind mit erle­se­nen Mate­ria­len aus Ita­lien und Indien gestal­tet und ver­strö­men ein unver­gleich­li­ches Flair. Alle ver­fü­gen über ein moder­nes Bad, WiFi und ein Flat-TV. Einige Zim­mer befin­den sich in einem Neben­ge­bäude direkt über der Steil­küste und offe­rie­ren neben allem moder­nen Kom­fort-Stan­dard eine eigene Ter­rasse mit Meerblick.

Auf kei­nen Fall ent­ge­hen las­sen sollte man sich einen Apé­ri­tif an der Bar, das tolle Früh­stück im Früh­stücks­raum sowie die krea­ti­ven Koch­künste Hervé Roys im Restaurant.

Strand, Küste und der alte Zöll­ner­weg laden zum Baden, Ver­wei­len und Wan­dern ein. Ihr Auto bleibt auf dem pri­va­ten Hotelparkplatz.

Erste Sta­tion auf dem Land

Landliches Hotel Somme

Erste Sta­tion am Meer

SPA Hotel Somme

Zweite Sta­tion am Meer

Private Unterkunft am Meer Haute-Normandie

Zweite Sta­tion auf dem Land

Dritte Sta­tion in der Stadt

Boutique Hotel Landungsstrände

Dritte Sta­tion auf dem Land

Moderne Unterkunft in der Normandie

Vierte Sta­tion

Contentin 3-Sterne Hotel

Pro­gramm­über­sicht.

Erste Sta­tion

Die “Baie de la Somme”

Die Bucht der Somme, die neben den Buch­ten von San Fran­cisco oder Halong zu den schöns­ten der Welt zählt, wird durch die weit zum Meer hin sich öff­nende Trich­ter­mün­dung der Somme gebil­det. Mit sei­ner 7200 ha gro­ßen Flä­che gehört das Ästuar der Somme zu den größ­ten sei­ner Art in Frankreich.

Fast unwirk­lich erscheint diese außer­ge­wöhn­li­che Land­schaft mit ihren Salz­wie­sen und Schlick­zo­nen, dem Wech­sel von Ebbe und Flut, Salz- und Süß­was­ser, Sand­bän­ken und Sümp­fen, Sand-und Kie­sel­strän­den, Klip­pen und Dünen – ganz anders als die „nor­male“ Küste.

1994 wurde das Mün­dungs­ge­biet zum Natur­re­ser­vat Réserve natu­relle de la baie de Sommeerklärt. Ganz im Nor­den liegt der Le Mar­quen­terre-Park, seit 40 Jah­ren ein bedeu­ten­des Zen­trum der Orni­tho­lo­gie in Europa. 200 ha Dünen, Wäl­der und Sümpfe bie­ten mehr als 300 Vogel­ar­ten Habi­tat und Tau­sen­den von Zug­vö­geln Zuflucht.

Die Abtei von Val­loires und der Garten

Die Abtei Val­loires liegt ca. 16 km süd­lich von Mon­treuil-sur-Mer im Tal des Aut­hie. Sie wurde 1137 von den Gra­fen von Ponthieu gegrün­det und ist die ein­zige voll­stän­dig erhal­tene Zis­ter­zi­en­ser­ab­tei Frank­reichs, von denen es einst rund 2000 gab. Sie spielte als reli­giö­ses Zen­trum eine wich­tige Rolle bei der Ent­wick­lung der gesam­ten Region.

Berühmt ist die Anlage nicht zuletzt wegen ihres präch­ti­gen Gar­tens. Er erstreckt sich über 9 ha; mehr als 5.000 ver­schie­dene Arten alter und sel­te­ner Pflan­zen sind zu ver­schie­de­nen The­men­gär­ten wie Rosen­gar­ten, Gar­ten fran­zö­si­scher Art, eng­li­scher Gar­ten … gruppiert.

Saint-Valery-sur-Somme

Der Ort ist einer der drei Häfen der Bucht. Die stra­te­gisch expo­nierte Lage auf einem Fels­vor­sprung ober­halb der Bucht hat der Stadt ein rei­ches his­to­ri­sches und kul­tu­rel­les Erbe beschert. Bekannt ist die Stadt auch durch die Auf­ent­halte von Wil­helm dem Erobe­rer (1066) und Jeanne d´Arc (1430).

Hat man die Ober­stadt „erklom­men“, schlen­dert man durch die wink­li­gen blu­men­ge­schmück­ten Gas­sen des mit­tel­al­ter­li­chen Stadt­kerns, vor­bei an den Über­res­ten der Stadt­mauer und den Guil­laume-Tür­men. Von ver­schie­de­nen Aus­sichts­punk­ten genießt man atem­be­rau­bende Bli­cke auf das gesamte Mün­dungs­delta und das beein­dru­ckende Spiel der Gezeiten.

Cayeux-sur-Mer

Die Geschichte des Ortes am süd­li­chen Ende der Somme-Bucht ist eng ver­bun­den mit der Fische­rei. Durch Ver­lan­dung hat diese aber an Bedeu­tung ver­lo­ren, heute lebt Cayeux-sur-Mer haupt­säch­lich vom Tou­ris­mus. Dank der offe­nen lan­gen Küste hat es sich zu einem Para­dies für Kite-Sur­fer ent­wi­ckelt, die an 270 Tagen im Jahr das Bild prägen.

Mers-les-Bains 

20 km süd­lich von Cayeux liegt Mers-les-Bains. Steile weiße Krei­de­klip­pen und ein lan­ger Kie­sel­strand bil­den den fan­tas­ti­schen Rah­men für das ein­zig­ar­tige Stadt­bild. Ende des 19. Jahr­hun­derts bringt die Eisen­bahn die ers­ten „Bade­gäste“ in die Region. Aris­to­kra­tie und rei­che Bür­ger ent­de­cken den Reiz der See­bä­der und die hei­lende Wir­kung der gerade sich ent­wi­ckeln­den Tha­las­so­the­ra­pie. An der neu erbau­ten Ufer­pro­me­nade errich­te­ten sie mehr als 500 Vil­len, die ihnen als Zweit­woh­nung dien­ten. Ent­lang der Espla­nade du Géné­ral Leclerc ent­stand ein wah­res „Juwel der Archi­tek­tur“, eine Ansamm­lung präch­ti­ger Stadt­häu­ser in unter­schied­lichs­ten Sti­len und Materialien.

Ault

Der kleine Bade­ort gehört mit sei­nen Vil­len aus dem 19. Jahr­hun­dert, dem pit­to­res­ken Hafen, sei­nen aus­ge­dehn­ten Sand­strän­den und den atem­be­rau­ben­den Krei­de­klip­pen zu den „Grand Site de France“. Über den Lamotte des Cise ober­halb der Klip­pen gelangt man zur Spitze des Bois de Cise; von dort kann man das ganze ein­zig­ar­tige Pan­orama die­ser Steil­küste genießen.

Ami­ens

Ami­ens ist die – oft unter­schätzte – Haupt­stadt des Dépar­te­ments Somme. Erste Besied­lungs­spu­ren wei­sen bis in die Alt­stein­zeit zurück. Die kel­ti­schen „Ambiani“ haben der Stadt den Namen gege­ben, die römi­schen Besat­zer unter Julius Cae­sar haben jedoch kaum Spu­ren hinterlassen.

Heute war­tet Ami­ens mit eini­gen bemer­kens­wer­ten Sehens­wür­dig­kei­ten auf. Die roma­ni­sche Kathe­drale Notre Dame d´Amiens ist der größte Sakral­bau Frank­reichs des Mit­tel­al­ters und zählt seit 1981 zum UNESCO-Welt­kul­tur­erbe. Nach der Grund­stein­le­gung 1220 wurde die Kir­che stän­dig um- und aus­ge­baut, der heu­tige Zustand stammt aus dem 18. Jahr­hun­dert. Im Innern beein­dru­cken neben den enor­men Aus­ma­ßen das 42 Meter hohe Mit­tel­schiff und die herr­li­chen Glas­fens­ter, die dem rie­si­gen Kir­chen­raum ein ganz beson­ders Ambi­ente verleihen.

Zu den Füßen der Kathe­drale erstreckt sich, von Kanä­len durch­zo­gen, der mit­tel­al­ter­li­che Stadt­teil Saint-Leu mit sei­nen klei­nen schmu­cken Häus­chen. Zwi­schen Bars, Restau­rants, Anti­qui­tä­ten­händ­lern und Kunst­hand­werks­lä­den kann man sich ent­spannt trei­ben las­sen und bei einem Imbiss oder Glas Wein die Atmo­sphäre und den Blick auf das Was­ser genießen.

Zweite Sta­tion am Meer

Die Ala­bas­ter­küste

Die Côte d’Al­bâtre erstreckt sich über 120 km von Le Havre an der Sei­ne­mün­dung nach Nord­os­ten bis an die Grenze zur Picar­die. Ihren Namen erhält sie von den ala­bas­ter­far­be­nen stei­len Krei­de­klip­pen, die, bis zu 120 m hoch, jäh in den Ärmel­ka­nal abfallen.

Die Côte d’Al­bâtre ist die längste Fel­sen­kü­che Frank­reichs, die nur an weni­gen Stel­len von klei­nen Hafen­städt­chen und win­zi­gen Buch­ten unter­bro­chen ist. Im Som­mer leuch­ten die wei­ßen Fel­sen aus dem blau­grü­nen Atlan­tik her­vor, wäh­rend die Herbst- und Win­ter­stürme sie in die auf­schäu­mende Gischt der her­an­rol­len­den Bre­cher tau­chen. Ob Sie die Küste mit dem Auto oder auf dem Fern­wan­der­weg GR 21 zu Fuß oder per Rad erkun­den wol­len, über­all erwar­ten Sie groß­ar­tige Aus­bli­cke auf das Meer oder ange­nehme Über­ra­schun­gen im hüge­li­gen Umland.

Immer wie­der gelan­gen Sie zwi­schen Le Havre und Le Tré­port direkt ans Meer und an kleine char­mante Bade­orte und Fischer­dör­fer. Diese Küste mit ihren Klip­pen, ver­steck­ten Kiessträn­den, unglaub­li­chen Tälern und dem Kon­trast zwi­schen blau­grü­nem Meer und glei­ßen­den Krei­de­fel­sen schlägt nicht nur jeden Besu­cher in ihren Bann; immer wie­der hat sie Maler wie Monet, Sis­ley, Bou­din oder Pis­s­arro zu groß­ar­ti­gen Wer­ken inspi­riert. Auch Schrift­stel­ler wie Charles Bau­de­laire oder Mau­rice Leblanc wur­den ange­regt, Sze­nen ihrer Werke hier­her zu verlegen. 

Fécamp, – Kabel­jau und Likör

Zwi­schen den Steil­fel­sen der Küste liegt Fécamp, die eins­tige Haupt­stadt der nor­man­ni­schen Her­zöge. Schon früh ent­wi­ckelte sich hier der Fisch­fang, und lange Zeit war Fécamp der wich­tigste fran­zö­si­sche Hafen für den Kabel­jaufän­ger. Von hier aus zogen sie Kurs Neu­fund­land, um nach Mona­ten ent­beh­rungs­rei­cher und gefähr­li­cher Fahrt mit rei­cher Beute heimzukehren.

Die Fischer­häu­ser am Kai, die Kapelle auf dem Fel­sen und vor allem das Musée des Pêche­ries erin­nern an diese glor­rei­che Zeit. Das Museum wurde im Dezem­ber 2017 in der ehe­ma­li­gen Kabel­jaufa­brik und Fisch­räu­che­rei von Fécamp eröff­net. Auf sie­ben Ebe­nen berich­tet es von der jahr­hun­der­te­al­ten Kabel­jau- und Herings­fi­sche­rei und vom Wer­de­gang Fécamps zu Zei­ten der Ent­ste­hung der gro­ßen nor­man­ni­schen Seebäder.

Étretat — einzigartig!

Von den Krei­de­fel­sen der gesam­ten Ala­bas­ter­küste gehö­ren die For­ma­tio­nen, die das kleine Küs­ten­städt­chen Étretat ein­rah­men, sicher zu den ein­drucks­volls­ten. Durch Strö­mung und Ero­sion sind hier fan­tas­ti­sche For­ma­tio­nen ent­stan­den: steile Abbrü­che der bis zu 100 m hohen Klip­pen, Fels­na­deln, aus­ge­spülte Bögen und Brü­cken bil­den ein gran­dio­ses Sze­na­rium. Von der Steil­küste hat man auch einen groß­ar­ti­gen Blick auf die Stadt. Kein Wun­der, dass die­ses Pan­orama immer schon Maler von Welt­rang fas­zi­niert und inspi­riert hat.

Die kleine Stadt selbst lädt mit ihren mit Schnitz­werk ver­zier­ten Fach­werk­häu­sern und der Markt­halle ganz aus Holz zum Schauen und Ver­wei­len. Lei­der ist sie immer Som­mer völ­lig über­lau­fen, einen Park­platz fin­det man garan­tiert nicht – es sei denn, außer­halb der Stadt. Aber von dort sind es nur 10 Geh­mi­nu­ten bis zum Zentrum. 

Dieppe – Hafen­stadt und (nicht nur his­to­ri­sches) Seebad

Dieppe ist eine der bedeu­tends­ten Hafen­städte Frank­reichs und angeb­lich das erste See­bad. Schon zu Beginn des 19. Jh. lie­ßen es sich die Damen der fei­nen Pari­ser Gesell­schaft nicht neh­men, 15 Stun­den in der rum­peln­den Kut­sche, spä­ter dann mit der Eisen­bahn, in die Som­mer­fri­sche nach Dieppe zu fah­ren. Lange vor Nizza oder Saint-Tro­pez wurde Dieppe mit sei­nen Klip­pen, dem Strand und der wach­sen­den Zahl von „éta­b­lis­se­ments bal­né­ai­res“ Treff­punkt der Schö­nen und Rei­chen, die zum Teil sogar aus Eng­land über­setz­ten. Dane­ben spielte es wegen sei­ner Lage schon um das Jahr 900 eine wich­tige Rolle als Hafen. Heute ist Dieppe einer der wich­tigs­ten Fische­rei­hä­fen des Lan­des; die Jakobs­mu­scheln von hier sind bei Ken­nern hoch geschätzt. 

Hon­fleur

Erst­mals wurde Hon­fleur im 11. Jh. urkund­lich unter dem Namen Hune­fleth erwähnt. Es han­delt sich wahr­schein­lich um eine nor­man­ni­sche Grün­dung an der Mün­dung der Seine. Im Laufe der Zeit hat sich der kleine Fischer­ha­fen zu einem der reiz­volls­ten Küs­ten­orte der Nor­man­die ent­wi­ckelt. Mit sei­nen klei­nen denk­mal­ge­schütz­ten Gas­sen, den male­ri­schen Fach­werk­häu­sern, den Res­ten der alten Befes­ti­gungs­an­lage Lieu­ten­ance und den bun­ten Fischer­boo­ten im alten Hafen „Vieux Bas­sin“ zieht es jähr­lich Tau­sende von Besu­chern an. Man kann sich wun­der­bar trei­ben las­sen, hier und da einen Cidre oder ein paar Aus­tern schlür­fen und sich füh­len wie Gott in …der Normandie!

Zweite Sta­tion im Hinterland

Das Klos­ter von Jumiè­ges – Geschichte in Stein

Was für eine Geschichte, was für ein Bau­werk! Die ehe­ma­lige Bene­dik­ti­ner­ab­tei, 654 gegrün­det, zählt zu den ältes­ten und einst wich­tigs­ten Klös­tern Frank­reichs. Ihre Blü­te­zeit erlebte sie unter den nor­man­ni­schen Her­zö­gen im 11. und 12. Jh. Oft geplün­dert und immer wie­der auf­ge­baut, wurde das Klos­ter wäh­rend der Reli­gi­ons­kriege erneut schwer heim­ge­sucht und letzt­end­lich 1563 aufgegeben.

Die „Route des Chau­miè­res“ – Zwi­schen den Schlei­fen der Seine

Auf der fast 50 km lan­gen Route gelangt man durch die­ses eins­tige „Arme-Leute-Land“ zwi­schen den Schlei­fen der Seine nach Marais Ver­nier. „Chau­mié­res“ bezeich­net ein­fa­che stroh­ge­deckte Häu­ser, die von der armen Bevöl­ke­rung mit den Mate­ria­lien gebaut wur­den, die in der Umge­bung zur Ver­fü­gung stan­den: Holz, Steine, Lehm und Stroh. Das Holz stammte aus den umlie­gen­den Wäl­dern, Lehm, Steine, Stroh und Schilf gab es vor Ort. Oft gehörte zu den Häu­sern ein Erd­kel­ler, in dem Obst und Gemüse gela­gert wurden.

Châ­teau de Vas­co­euil – ein Muss!

Im Her­zen der Nor­man­die liegt am Rande des Lyo­ner Wal­des die Burg von Vas­coeil aus dem 16. bis 17. Jh. Sie umfasst das alte Haus, einen run­den Tau­ben­schlag und einen acht­ecki­gen Turm aus dem 12. Jh. Oben in dem Turm befin­det sich das ori­gi­nal restau­rierte Arbeits­zim­mer des His­to­ri­kers Jules Miche­let, der hier im 19. Jh. einen Groß­teil sei­ner Werke zur Geschichte Frank­reichs verfasste.

Le Châ­teau du Champ de Bataille – und seine Gärten

Das Schloss wurde zwi­schen 1653 und 1665 erbaut und erlitt, wie üblich, zahl­rei­che Besit­zer­wech­sel. Der jet­zige, Jac­ques Gar­cia, ein renom­mier­ter Innen­ar­chi­tekt, kaufte es 1992 und legte auf 38 ha fran­zö­si­sche Gär­ten an, die in den Kreis der „Jardins remar­qu­ables“ auf­ge­nom­men wur­den. Die ganze Anlage folgt einem spi­ri­tu­el­len Plan, der die Kraft der Ele­mente und die Gegen­sätze von Mate­ri­el­lem und Imma­te­ri­el­lem, von End­li­chem und Unend­li­chem, von Wer­den und Ver­ge­hen als Grund­la­gen des mensch­li­chen Lebens dar­stel­len will.

Le Bec-Hell­ouin – Ein klei­nes Dorf mit gro­ßer Geschichte

Im Jahre 1034 grün­dete ein Rit­ter des Comte de Bri­onne namens Hell­ouin eine Abtei, die sich im Laufe der Jahre zu einem gro­ßen Bene­dik­ti­ner­klos­ter und wich­ti­gen Zen­trum des christ­li­chen Glau­bens ent­wi­ckelte. Diese Ent­wick­lung wurde ermög­licht durch das Werk zweier Män­ner, Lefranc de Pavie, genannt der „Täu­fer”, und dem Phi­lo­so­phen Anselm von Aosta. Bald schon eroberte der spi­ri­tu­elle Ein­fluss auch Eng­land, der Abt des Klos­ters wurde Bischof von Can­ter­bury. Um den wach­sen­den Bedarf an Arbeits­kräf­ten zu decken, began­nen die Mön­che, Men­schen um die Abtei herum anzusiedeln.

Das Schloss von Harcourt

Har­court wurde im 12. Jh. erbaut und im 13. Jh. um einen qua­dra­ti­schen Don­jon (Wehr­turm) sowie einen Burg­wall erwei­tert. Im 17. Jh. wurde die Burg erheb­lich ver­än­dert, behielt jedoch Teile der Burg­mauer und den umge­ben­den Dop­pel­gra­ben. Eine kleine Dau­er­aus­stel­lung gibt Ein­blick in die Geschichte der Burg und der Fami­lie Har­court, einer der ältes­ten Frankreichs. 

Dritte Sta­tion

Bayeux – Geschichte hautnah

Nur 7 km von der Küste ent­fernt, hat Bayeux die vie­len Geschichts- und Kriegs­wir­ren rela­tiv unbe­scha­det über­stan­den. So blieb es auch von den Bom­bar­de­ments des 2. Welt­krie­ges ver­schont und war die erste bedeu­tende Stadt, die die Alli­ier­ten 1944 befreien konnten.

Bayeux konnte sich also viel von sei­nem his­to­ri­schen Erbe bewah­ren, was der Stadt in den Gas­sen und auf den Plät­zen rund um die Kathe­drale ein ganz beson­de­res Flair ver­leiht. His­to­risch beson­ders bedeut­sam sind der Wand­tep­pich von Bayeux, der jedes Jahr Besu­cher aus aller Welt anlockt, und die vie­len präch­ti­gen Sakralbauten.

Caen, Stadt der Erobe­rer und Befreier

Die 1000-jäh­rige Geschichte der Stadt am Zusam­men­fluss der Orne und des Odon wird mar­kiert durch Wil­helm den Erobe­rer und ihre Befrei­ung von den deut­schen Besat­zern durch die Alli­ier­ten 1944. Wil­helm, der wohl berühm­teste Ein­woh­ner der Stadt, ließ hier um 1060 eine Burg und zwei Abteien errich­ten, eine für Män­ner, die Abbaye aux Hom­mes und eine für Frauen, die Abbaye aux Dames. Die bei­den Kir­chen werde heute als Pfarr­kir­chen genutzt. Beide gel­ten als archi­tek­to­ni­sche Meis­ter­werke der nor­man­ni­schen Bau­kunst und Weg­be­rei­ter der Gotik.

Deau­ville

Das ehe­ma­lige Bau­ern- und Fischer­dorf Dos­ville, seit 1860 Deau­ville, zählt heute zu einem der ele­gan­tes­ten See­bä­der der Nor­man­die. Her­zog Charles de Morny begann um diese Zeit, die neue Stadt als „ein König­reich der Ele­ganz“ zu errich­ten. Durch die Nähe zu Paris zog sie bald die natio­nale und inter­na­tio­nale „Haute Volée“ an; an der berühm­ten Strand­pro­me­nade „Les Plan­ches“ tra­gen die klei­nen Strand­häus­chen die Namen vie­ler bekann­ter Grö­ßen, die schon hier waren.

Der feine Sand­strand, der berühmte Jacht­ha­fen, das Casino, ein rei­ches Hotel­an­ge­bot und die vie­len Bade­ein­rich­tun­gen zie­hen Gäste aus aller Welt an. Als beson­dere Attrak­tio­nen gel­ten das all­jähr­li­che Fes­ti­val des ame­ri­ka­ni­schen Films und die legen­däre Pfer­de­renn­bahn. Deau­ville ist ein Zen­trum des inter­na­tio­na­len Reitsports.

Cabourg

Cabourg ist ein wei­te­res bekann­tes See­bad, berühmt für einen der längs­ten Sand­strände – über 4 Kilo­me­ter – und den ver­blie­be­nen Charme der Belle Épo­que. Aus dem klei­nen Fischer- und Bau­ern­dorf wurde um 1850 nach den Plä­nen des visio­nä­ren Pari­ser Unter­neh­mers Henri Durand-Mori­m­beau ein Stra­ßen­netz ange­legt, das einem Amphi­thea­ter gleicht und stern­för­mig auf den Place de Casino und das „Grand Hôtel“ am Strand zuläuft.

Mit sei­nen Hotels, Strän­den und Bade­ein­rich­tun­gen zog der Ort viele Berühmt­hei­ten an, die hier die die Som­mer­fri­sche ver­brach­ten. So ver­liebte sich auch Mar­cel Proust in den Ort und das Grand Hôtel; bei­den setzte er in sei­nem Roman „Auf der Suche nach der ver­lo­re­nen Zeit“ ein lite­ra­ri­sches Denkmal.

Falaise

Falaise liegt im Süden des Dépar­te­ments Cal­va­dos, etwa 40 km süd­öst­lich von Caen. Die Stadt ist bekannt als Geburts­ort von Wil­helm dem Erobe­rer und als Schau­platz der „Poche de Falaise“, der Schlacht von Falaise, in der die alli­ier­ten Streit­kräfte die deut­sche Wehr­macht ein­kes­seln und ent­schei­dend besie­gen konn­ten. Dabei wurde die Stadt 1944 zu mehr als 85% zerstört.

Heute ist Falaise wegen sei­ner Lage, umge­ben von Wäl­dern und grü­nen Tälern, auch ein belieb­ter Aus­gangs­ort für Frei­zeit­sport­ler und Wanderer.

Lan­dungs­strände

Die ent­schei­dende Wende im 2. Welt­krieg trat mit der Lan­dung der Alli­ier­ten an den Strän­den der Nor­man­die ein. Sie hei­ßen Sword Beach, Juno Beach, Gold Beach, Omaha Beach und Utah Beach und wer­den jähr­lich von Besu­chern aus aller Welt auf­ge­sucht, um die­sen Mei­len­stein der neue­ren Geschichte nachzuvollziehen

Der ame­ri­ka­ni­sche Friedhof

1956 wurde der ame­ri­ka­ni­sche Sol­da­ten­fried­hof in Col­ville ein­ge­weiht. Auf einer Flä­che von 70 ha ste­hen, per­fekt aus­ge­rich­tet, die Grab­steine der 9387 gefal­le­nen ame­ri­ka­ni­schen Sol­da­ten, die in der Schlacht um die Nor­man­die ihr Leben gelas­sen hat­ten. Die­ser Fried­hof ist Ehren­mal und zugleich Mahn­mal, nie wie­der die Mensch­heit der Bedro­hung durch Dik­ta­tur und Kriege auszusetzen.

Vierte Sta­tion

Cap Con­ten­tin

Über 300 km schroffe Fel­sen­küste, kleine ver­träumte Strände, das von Wall­he­cken und bun­ten Gins­ter- und Hei­de­flä­chen geprägte Hin­ter­land, die „Bocage“, kleine Fischer­ört­chen und köst­li­che Mee­res­früchte wie Muscheln und Aus­tern – das alles bie­tet diese Halb­in­sel im äußers­ten Wes­ten der Nor­man­die. Die schar­fen Kon­traste zwi­schen Klip­pen und Meer, wil­der Küste und sanf­tem Hin­ter­land, von Licht und Wind groß­ar­tig insze­niert, las­sen das Herz jeden Besu­chers höher schlagen.

Wan­dern

Neben klei­nen Spa­zier- und Wan­der­we­gen bie­ten vor allem die Fern­wan­der­wege wie der Zöll­ner­weg (Sen­tier des Doua­ni­ers, GR 223) und die Pil­ger­wege (Che­mins des Péle­ri­nage) her­vor­ra­gende Mög­lich­kei­ten, die abwechs­lungs­rei­che Land­schaft die Küste ent­lang oder im Lan­des­in­ne­ren in aller Ruhe zu erkunden.

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Saint-Vaast-la-Hou­gue

Der Fischer­ort Saint-Vaast ist nicht nur berühmt für seine Aus­tern, die hier vor der Küste in rie­si­gen Käfi­gen gezüch­tet wer­den, son­dern auch für die Fes­tungs­türme von La Hou­gue und Tati­hou. Sie wur­den 1694 nach den Plä­nen des Fes­tungs­bau­meis­ters Lud­wig des XIV., Sébas­tien le Prestre de Vauban, zum Schutz gegen die Eng­län­der errich­tet. Der eine Turm steht auf dem Fest­land, der andere auf der Insel Tahi­tou; beide gel­ten seit 2008 zusam­men mit 11 ande­ren Vauban-Fes­tun­gen als UNESCO-Welterbe.

Bar­fleur – Die Perle des Saire-Tals

Bar­fleur ist eines der male­rischs­ten Küs­ten­dör­fer ganz im Nord­os­ten der Halb­in­sel Con­ten­tin. Seine Blü­te­zeit erlebte es im Mit­tel­al­ter; wegen sei­ner expo­nier­ten Lage spielte der Hafen schon seit Römer­zei­ten eine wich­tige Rolle. Wil­helm der Erobe­rer und Richard Löwen­herz sol­len von hier nach Eng­land über­ge­setzt haben. Die eins­tige Bedeu­tung als Hafen hat Bar­fleur ein­ge­büßt, aber es glänzt mit ande­ren Qua­li­tä­ten. Heute fas­zi­niert das Ensem­ble aus Hafen­kai und engen Gas­sen, grau­grü­nen schie­fer­ge­deck­ten Gra­nit­häu­sern, Bars und Restau­rants, der lan­gen Mole, die den Natur­ha­fen umschließt, und dem bun­ten Far­ben­spiel der zahl­rei­chen Fischer­boote im blau­grauen Was­ser des Atlan­tiks. Dies alles hat Bar­fleur die Auf­nahme in den Kreis der „Schöns­ten Dör­fer Frank­reichs“ eingetragen.

Das „Fort du Cap Levi“ und der Leuchtturm

Zu Beginn des 19. Jh. wurde die halb­runde Fes­tung von Cape Levi auf Ver­an­las­sung Napo­leon Bona­par­tes errich­tet. Sie diente mit 11 ande­ren „Bat­te­rien“ dem Schutz der Küs­ten­schiff­fahrt und des Hafens von Cher­bourgs gegen die eng­li­sche Marine. Mehr­fach zer­stört oder beschä­digt und wie­der­auf­ge­baut, wurde es z. T. für mili­tä­ri­sche, dann für pri­vate Wohn­zwe­cke genutzt. 1953 wurde es von Félix Amiot, einem Werft­be­sit­zer aus Cher­bourg gekauft und reprä­sen­ta­tiv umge­baut. 1999 ging es in den Besitz des Con­ser­va­toire du Lit­to­ral über und dient heute als Gästehaus.

Omon­ville-la-Rogue

Steigt man vom Manoir die Straße hinab, gelangt man nach 2 km in den klei­nen Ort Omon­ville-la-Rogue. Der kleine Bach „Val­lace“ schlän­gelt sich durch Ort; seine Gas­sen und Sträß­chen sind von schie­fer­ge­deck­ten Gra­nit­häus­chen gesäumt. Die goti­sche Kirch stammt aus dem 13. Jh. Von der Straße „Les Can­ni­viè­res“ zweigt ein Auf­stieg zu einem Pla­teau ab, von wo aus man einen herr­li­chen Pan­ora­ma­blick genießt.

Port de Goury in Auderville

Um der Schiff­fahrt die Navi­ga­tion zu erleich­tern, wurde 1823 das „Pro­gramme géné­ral d’é­c­lai­rage des côtes de France“ (All­ge­mei­nes Beleuch­tungs­pro­gramm der fran­zö­si­schen Küste) beschlos­sen. Im Rah­men die­ses Pro­jekts wurde 1837 der Leucht­turm vom Goury auf der klei­nen Fel­sen­in­sel Gros du Raz in Betrieb genom­men. Er erhebt sich auf einem run­den Gra­nit­so­ckel bis in 52 Meter Höhe und hat eine Reich­weite von 35 km. Frü­her mit Pflan­zenöl und spä­ter mit Naph­tha befeu­ert, wurde er 1971 elek­tri­fi­ziert. Seit 2009 zählt er zum illus­tren Kreis der „monu­ments historiques“.

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