Montag, 18 September 2017 12:00

Das "Venedig des Périgord"

Nein, wir sind nicht in Italien, sondern tatsächlich immer noch in der Dordogne, doch wird das historische Städtchen Brantôme wegen seiner besonderen Lage auch „Venedig des Périgord“ genannt.

Warum? Sein mittelalterlicher Stadtkern befindet sich auf einer Insel inmitten des Flusses Dronne. Sehr malerisch! Aber Brantôme hat viel mehr zu bieten. Besonders bemerkenswert: Die Benediktinerabtei aus dem 8. Jahrhundert, gegründet von Karl dem Großen. Geschichte pur, obwohl sie im Laufe der bewegten Zeit mehrfach zerstört und wieder aufgebaut wurde. Bemerkenswert ist ihr romanischer Kirchturm. Heute befindet sich in der Abtei ein Hotel. Von dessen Terrasse aus hat man einen wunderbaren und entspannenden Blick auf das Wasser, wie übrigens auch von vielen anderen Restaurantterrassen. Entspannend ist auch ein Besuch der „Jardins Tranquilles“, wie schon der Name vermuten lässt. Nicht so ruhig, aber unbedingt einen Besuch wert ist der freitags (im Sommer auch dienstags) stattfindende Wochenmarkt mit Produkten aus der Region. Das Bummeln und Stöbern in dieser malerischen Umgebung hat einen ganz besonderen Reiz. Und wer weiß, vielleicht findet sich  hier ein ganz besonderes Lieblingsstück!

Für Musikfreunde sind vielleicht die Barockkonzerte im Rahmen des Sinfoniefestivals  Périgord an den beiden letzten Sonntagen im August interessant.

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