Montag, 13 November 2017 12:00

Saint-Emilion

Saint-Émilion, ein reizendes historisches Städtchen erwartet uns bereits in der ersten Tour-Etappe der Weinstraße, ganz in der Nähe von Bordeaux...

Schon zu Zeiten der Römer soll hier Wein angebaut worden sein. Der eigentliche Ort wurde im 8. Jahrhundert von dem Mönch Aemilianus , dem er auch seinen Namen verdankt, gegründet. Saint Émilion war auch eine wichtige Etappe auf der Pilgerreise nach Santiago de Compostela. Heute pilgern wir hierher, um uns an den Sehenswürdigkeiten, aber besonders am edlen Wein zu erfreuen. Das sollte gelingen, denn in der Region arbeiten sehr erfolgreich rund 1000 Weinbauern. Es gibt sogar zwei eigene Appellationen: Saint Émilion und Saint Émilion Grand Cru. Für den Grand Cru müssen die Weine vor der Flaschenabfüllung noch eine zweite, noch anspruchsvollere Prüfung bestehen. Aber nicht nur die Weinverkostung lohnt, nein der kleine Ort mit seinen malerischen Gässchen hat einiges zu bieten. Auch das  unterirdische Saint Émilion sollte man sich nicht entgehen lassen: Die Felsenkirche z. B. (in der Gruft nebenan  soll ein Loch in der  Decke den Seelen der Verstorbenen das Hinausschweben ermöglicht haben!) mit dem über ihr errichteten Glockenturm, außerdem die Grotte des Gründers Aemilianus. Tatsächlich gibt es sogar ein sozusagen „tiefergelegtes“ Keramikmuseum. Wieder im Tageslicht angekommen lohnt eine Besichtigung sowohl der Dreifaltigkeits- als auch der Magdalenenkapelle, beide aus dem 13. Jahrhundert. Und natürlich das Stadttor, der Donjon des Château du Roi… und … nicht zu vergessen: Das Haus des Weines.

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