Normandie & Bretagne

Rundreise an der Bretagne Nordküste

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Die südliche Bretagne mit Boot und Fahrrad

10 Nächte - 2 Stationen

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Natur und Meer der Bretagne genießen mit dem Fahrrad, zu Fuß oder im Boot...

 

Die wilde Bretagne an der Küste Entlang

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Bis ans Ende der Welt...

 

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Impressionen aus der Bretagne: Hier klicken

 

Allgemeine Informationen

Die Bretagne

Eine wind- und wellenumtoste, 2700 km lange Küste, zerklüftete Felsklippen, trotzige Landzungen, sanfte Dünen, traumhafte Sandstrände, romantische Heidelandschaften und friedliche Wälder im Landesinnern – das alles und noch viel mehr ist die Bretagne. Sie die größte Halbinsel Frankreichs und ragt im Nordwesten bis zu 300 km in den Atlantischen Ozean hinein.

Die Römer nannten sie „Finistère“, das Ende der Welt. Die Bretonen nennen sie „Penn Ar Bed“, den Anfang der Welt und unterscheiden zwischen „Armor”, dem Land am Meer und „Argoat”, dem Landesinneren.

Die Bretagne gehört mit ihrer landschaftlichen Vielfalt, dem reichen geschichtlichen und kulturellen Erbe, den verträumten Dörfern und prächtigen Städten, seinen kulinarischen Köstlichkeiten – und nicht zuletzt dank seiner stolzen und freundlichen Bewohnern zu einer der meist besuchten und schönsten Urlaubsregionen Frankreichs.

Die Küste

Die Küste der Bretagne ist sehr vielfältig. Im Norden finden Sie die Smaragdküste, die Côte d’Emeraude. Lang gezogene Buchten und verträumte Strände wechseln sich ab mit steilen Felsklippen. Weiter im Westen bestimmt eine zerklüftete spektakuläre Steilküste das Bild. Sie finden aber auch ausgedehnte weiße Sandstrände, zum Beispiel im Golf von Morbihan.

Bereichert wird das Küstenpanorama durch 800 bewohnte und unbewohnte Inseln. Viele von ihnen dienen als bedeutende Seevogel-Reservate, die Sept-Îles mit der Île aux Moines sind die größten in ganz Frankreich. Papageientaucher, Möwen und Basstölpel (die einzige Kolonie Frankreichs!) finden hier ihre ungestörten Nistplätze.

Wandern

Die einzigartige Küste, die urigen Eichenwäldern und das Geflecht von Kanälen und Flüssen machen die Bretagne zu einem Paradies für Wanderer. Es gibt insgesamt mehr als 2500 km ausgeschilderte Wanderwege durch geschützte Naturlandschaften, darunter allein 1300 km Küstenpfade und Treidel- und Feldwege im Landesinneren.

Radfahren

Radfahrer kommen voll auf ihre Kosten. Die acht „Grünen Routen“ der so genannten "Voies vertes" durchziehen die Bretagne auf 800 km. Ein bezaubernder, auch für Familien geeigneter "Grüner Weg" führt über 17 km an der Rance entlang, einem Flüsschen, das bei St. Malo und Dinan ins Meer mündet.

In den Städten führen Radwege zu den historischen Sehenswürdigkeiten. Viele bretonische Städte wie Rennes, Brest, Lorient oder Quimper räumen dem Fahrrad im Stadtverkehr Vorrang ein.

Feste und Events

Was wäre diese stolze Land ohne seine Feste: Das Fest-noz, ein von traditionellen bretonischen Tänzen geprägtes Volksfest, steht geradezu symbolisch für bretonische Lebensart. Im Sommer ziehen die zahlreichen Festivals jedes Jahr tausende von Besuchern an: Das Festival du Bout du Monde, les Vieilles Charrus in Carhaix, Festival de Cornouaille, Festival des Filets Bleus in Concarneau oder das Festival Interceltique der keltischen Musik in Lorient sind nur einige Beispiele.

Das Meer ist ständig gegenwärtig. Nautische Großereignisse wie die Segelregatten Route du Rhum, La Solitaire du Figaro oder die Semaine du Golfe du Morbihan sind bei Bretonen und Touristen gleichermaßen beliebt. Lohnende Ausflugsziele für die ganze Familie sind das große Aquarium von Saint-Malo, der Zoo von Pont Scorff oder das Océanopolis in Brest.

Ein vielfältiges kulturelles Erbe

Mythen, Religionen, Krieg, der Adel und vergangener Reichtum haben in der Bretagne ihre Spuren hinterlassen. Überall in den ländlichen Gegenden findet sich ein reiches Erbe an Kapellen, Kalvarienbergen, „enclos paroissiaux” (umfriedeten Pfarrbezirken), Festungen und schilfgedeckten Katen. Dazu aus der europäischen Frühgeschichte die berühmten Menhire und Megalithansammlungen.

Andererseits steht das maritime Erbe eines Landes der Korsaren, Seefahrer und Fischer dem ländlichen Erbe in nichts nach. Herren- und Fischerhäuschen erzählen von der prosperierenden Vergangenheit, die zahlreichen lokalen und großen Feste geben Zeugnis von der festen Verbundenheit der Bretonen mit ihrer Geschichte und dem Meer.

Weniger bekannt ist, dass die Bretagne auch auf eine lange städtische Tradition zurückblickt.  Die Ursprünge reichen je nach Stadt bis in die Römerzeit, ins Frühmittelalter, in die Zeit des Feudalwesens oder der Entdeckungen zurück. Die Städte entstanden meist in unmittelbarer Umgebung von Befestigungsanlagen, Klöstern oder Burghügeln in strategisch günstiger Lage wie z.B. an einem Flussübergang. Manche haben die Jahrhunderte unbeschädigt überstanden; sie zählen heute zu den großen bretonischen Städten. Andere haben ihre einstige Blüte im Zuge politischer und wirtschaftlicher Umwälzungen nicht bewahren können und sind heute nur noch einfache Dörfer, gewissermaßen Reliquien einer glorreichen Vergangenheit.

Überall finden Sie also Orte, die ihren authentischen Charakter und das historische Erbe sorgfältig bewahrt haben. Kleine malerische Orte haben sich in Regionalverbänden, die kulturell und historisch bedeutsamen unter dem Siegel „ Cités d’Art“ zusammen geschlossen.

Die bretonische Küche

Der Reichtum des Meeres und kreative Küchenchefs haben der Bretagne den Ruf einer der führenden Gastronomie-Regionen Frankreichs eingetragen. Machen Sie es wie die Bretonen und genießen Sie Fisch, Muscheln und Krustentiere, frisch und von höchster Qualität roh oder zubereitet, traditionell oder raffiniert.

Cancale, „site remarquable du goût“ („Bedeutende Stätte des Wohlgeschmacks“) ist weltweit bekannt für die besondere Qualität seiner Austern. Schon die französischen Könige schickten Boten in die kleine Hafenstadt zwischen Saint-Malo und dem Klosterberg Mont-Saint-Michel, um sich die begehrten Austern an den Pariser Hof liefern zu lassen.

Ein weiteres Aushängeschild der bretonischen Meeresküche ist die Königin aller Muscheln, die Jakobsmuschel. Von hervorragender Qualität wird sie in den kleinen Hafenorten an der Nordküste geerntet. Schauen Sie den Fischern im Hafen von Erquy beim Ausladen zu – und genießen Sie die Muscheln anschließend in einem der Restaurants nebenan.

Bretagne, die Heimat der Crêpes

So vielfältig wie ihre bretonische Heimat sind diese besonderen Spezialitäten: die Crêpes und Galettes. Crêpes werden aus hellem Teig zubereitet und ausschließlich süß gefüllt. Die Grundlage der herzhaften Galettes ist dunkles Buchweizenmehl. Traditionell ist die galette complète mit Schinken, Käse und Ei belegt. Aber der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, es gibt sie auch mit Ziegenkäse und Feigenkonfitüre oder Ente mit Kartoffelpüree. Die süßen Crêpes gibt es ebenfalls in den verschiedensten Variationen. Eine wahre Spezialität sind die Gavottes – hauchdünne getrocknete Crêpes, zu kleinen Rollen geformt, pur oder mit Schokolade überzogen.

Eine besondere Spezialität ist der bretonische Butterkuchen, der Kouign Amann. Der Teig wird mit gesalzener Butter, wenig Mehl und wenig Zucker zubereitet, dann in dünnen Schichten mit Butter bestrichen, übereinandergelegt und nur kurz gebacken. Den besten Kouign Amann findet man in Douarnenez und Locronan im Südwesten der Bretagne.

Die Getränke zu den bretonischen Spezialitäten

Wer an die Bretagne denkt, denkt an Cidre. Besonders die Cornouaille im Südwesten und das Rance-Tal im Nordosten sind für ihren geschmackvollen Cidre bekannt. Ein Gläschen davon mit einem Schuss Johannisbeerlikör ist als Kir breton ein beliebter Aperitif. Probieren Sie auch den Royal Guillevic, den einzigen Cidre, der das Gütesiegel „Label Rouge“ trägt.

Nicht zu verachten sind die bretonischen Biere und der Chouchen, ein Likör, der nach tradierten keltischen Rezepten nur aus Honig, Wasser und Hefe hergestellt wird.