Atlan­tik­küste

Die fran­zö­si­sche Atlan­tik­küste besitzt neben ihrer Nähe zum Atlan­tik einen beson­de­ren land­schaft­li­chen, kul­tu­rel­len und geschicht­li­chen Reiz.

Sonja Merkle Mar­tini & Michael Martini
Frei­tag, 25 Sep­tem­ber 2020 15:06

Es war eine sehr schöne Reise. Nach­dem Fern­rei­sen zur­zeit schwer mög­lich sind, haben wir Frank­reich neu ent­de­cken kön­nen, und es hat sich gelohnt. Die Reise war ein­ge­bet­tet in Auf­ent­halte bei Freun­den in den Pyre­näen und am Gen­fer See. So (…)

Elvira + Die­ter Beck
Don­ners­tag, 16 Juli 2020 16:45

Liebe Frau Laurent,
wir sind wie­der zurück von einem wun­der­schö­nen Urlaub oder bes­ser ein­zig­ar­ti­gen Erleb­nis. Danke.
Als klei­nes Dan­ke­schön ein Foto vom Son­nen­un­ter­gang auf der Düne von Pyla an unse­rem letz­ten Abend.
Viele liebe Grüße

Rei­se­infos.

3000 Kilo­me­ter feins­ter Sand und schroffe Klip­pen, ehr­li­che Arbeit und ent­spann­ter Luxus, mon­däne See­bä­der und geschäf­tige Häfen, Welt­ge­schichte und Geschich­ten, Pfef­fer­scho­ten und Aus­tern… Die fran­zö­si­sche Atlan­tik­küste, von Nord bis Süd ein Para­dies für Ken­ner, Ent­de­cker und Genießer.

Loire-Atlan­tique

Begin­nen wir dort, wo die Loire bei Saint-Nazaire in den Atlan­tik mün­det. Die Geschichte der Stadt und ihre Akti­vi­tä­ten sind natür­lich eng mit dem Meer ver­bun­den. Nur etwas fluss­auf­wärts liegt Nan­tes, eine leben­dige Stadt mit vie­len kul­tu­rel­len Attrak­tio­nen und Sehens­wür­dig­kei­ten. Die Land­schaft über­rascht mit ihrem abwechs­lungs­rei­chen Wech­sel von lan­gen Sand­strän­den und lau­schi­gen Buch­ten. Dazwi­schen kleine Häfen und See­bä­der wie Por­nic, Por­ni­chet und La Baule, und Natur­lieb­ha­ber kom­men in ver­schie­de­nen Natur­schutz­ge­bie­ten wie den Salz­wie­sen von Gué­rande auf ihre Kosten.

Fein­schme­cker kön­nen sich auf eine her­vor­ra­gende Küche mit köst­li­chen Mee­res­früch­ten, regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten aus dem Hin­ter­land und klei­nen Gau­men­freu­den wie den herz­haf­ten Galette-Crê­pes aus Buch­wei­zen freuen.

Ven­dée

Wei­ter Rich­tung Süden schließt sich die wun­der­schöne Ven­dée an, das heißt 250 km geschützte wilde Küste, 140 km davon feine Sand­strände. Bis ans Meer rei­chen die sump­fi­gen Pol­der und Salz­wie­sen des Marais Bre­ton und das Marais Poi­tevin, das „Vene­dig der Ven­dée“. Vor­ge­la­gert lie­gen die Inseln Île d’Yeu und Île de Noirm­ou­tier. Das ganz beson­dere Flair aber ver­lei­hen der Ven­dée die 18 berühm­ten Bade­orte wie Saint-Jean-de-Monts mit sei­nen acht Kilo­me­tern fami­li­en­freund­li­chen schö­nen Strän­den, der alte Sar­di­nen­ha­fen Saint-Gil­les-Croix-de-Vie  oder Les Sables d’Olonne, Start- und Ziel­ha­fen des  welt­be­rühm­ten „Ven­dée-Globe“. Sowieso ist die Küste ein Mekka für Seg­ler und Surfer. 

Cha­rente-Mari­time

Auch die Cha­rente-Mari­time war­tet mit einer gan­zen Reihe von Attrak­tio­nen auf. Dazu gehö­ren die traum­haft schö­nen Strände mit ihren schier unbe­grenz­ten Frei­zeit­mög­lich­kei­ten und eine Viel­zahl leben­di­ger Bade­orte und Städte, die neben Urlaubs­freu­den auch reich­lich Geschicht­li­ches und Kul­tu­rel­les zu bie­ten haben.

La Rochelle und Royan gehö­ren sicher zu den bekann­tes­ten und laden zum Erkun­den und genuss­vol­len Ver­blei­ben ein. Tau­chen Sie am alten Hafen in La Rochelle voll­ends in das Flair die­ser pri­vi­le­gier­ten Küste ein.

Vor­ge­la­gert war­ten die Île de Ré und die Île d’Oléron auf Besu­cher, die Ent­span­nung, Begeg­nung mit der Natur und unbe­schwer­tes Som­mer­ver­gnü­gen suchen.

La Gironde

Die höchste Düne, die berühm­tes­ten Weine, die bes­ten Aus­tern – Urlaub in der Gironde ist Genuss pur! Unter­halb der Mün­dung des gleich­na­mi­gen Flus­ses führt die Wein­straße ent­lang der berühm­ten Lagen und Schlös­ser des Médoc. Auf Schritt und Tritt kann man hier direkt beim Win­zer das Gut besich­ti­gen und den Wein ver­kos­ten – und auch kau­fen. Ein abso­lu­tes Muss ist natür­lich Bor­deaux, Haupt­stadt des Depar­te­ments und… Welt­haupt­stadt des Weins!

Die süd­li­che Grenze des Médoc bil­det das Becken von Arcachon. Hier schlägt das Herz des Aus­tern­lieb­ha­bers höher: Die ganze Land­schaft ist von der Aus­tern­zucht geprägt. Rund um das Bas­sin ste­hen auf Stel­zen die caba­nes tchan­quées, die typi­schen Hüt­ten der Aus­tern­züch­ter. Wer auf sich hält, der sollte hier die berühmte Maren­nes-Olé­ron-Aus­ter pro­bie­ren! Ewas wei­ter süd­lich befin­det sich die größte Wan­der­düne Euro­pas, die impo­sante Dune du Pilat.

Les Lan­des

Was duf­tet denn hier so gut? Das sind die Pini­en­wäl­der, die sich die Küste des Depar­te­ments Lan­des ent­lang zie­hen. Diese mit dem Rad zu durch­strei­fen –  621 km auto­freie Rad­wege und „voies ver­tes“  – ein­ma­lig. Oder an einem der zahl­rei­chen Hot­spots wie Hos­se­gor, Seignosse, Laca­nau-Océan oder Cap­bre­ton zu sur­fen – auch ein­ma­lig. Oder alles kom­bi­nie­ren und quir­lige Bade­orte wie Moliets-et-Maa, Bis­car­rosse oder Mimizan genie­ßen – wie gesagt: einmalig! 

Das Bas­ken­land

Ab jetzt wird´s zwei­spra­chig, wir kom­men ins Bas­ken­land. Da sind die schö­nen See­bä­der Biar­ritz und Bayonne mit ihren Stadt­strän­den, Surf­s­pots, Golf­plät­zen und dem Museum in Bayonne, das über die Geschichte, Spra­che, Sit­ten und Gebräu­che des Bas­ken­lan­des infor­miert. Die­ser Land­strich erstreckt sich bis nach Nord­spa­nien und bie­tet neben der land­schaft­li­chen Schön­heit jede Menge kul­tu­relle Höhepunkte.

Ein wei­te­rer Höhe­punkt sind die kuli­na­ri­schen Spe­zia­li­tä­ten. Die bas­ki­sche Küche ist Ken­nern bes­tens für ihre Raf­fi­nesse bekannt und berühmt für z. B. den Jam­bon de Bayonne, die Piments d’Espelette AOC, Scho­ko­lade aus Bayonne, die berühmte „gâteau bas­que“ und natür­lich die Weine aus Irou­lé­guy sowie die bas­ki­schen Cid­res und Biere.

Wer einen tol­len Blick über die gesamte Bis­kaya bzw. die bas­ki­sche Küste genie­ßen möchte, der sollte sich von Sare aus, ca. eine halbe Stunde von Saint-Jean-de-Luz ent­fernt, mit der Zahn­rad­bahn auf den 1.700 Meter hohen Berg La Rhune kut­schie­ren las­sen. Dort liegt einem das ganze fan­tas­ti­sche Pan­orama zu Füßen – aber nur bei kla­rem Wetter!

Wie fliegt man von Deutsch­land zum Baskenland?

Biar­ritz hat einen eige­nen Flug­ha­fen, auf der auch nor­male Urlaubs­flie­ger lan­den kön­nen. Dar­über hin­aus gibt es in der Region auch noch den Flug­ha­fen von Bil­bao in Spa­nien oder etwas wei­ter weg den Flug­ha­fen von Bordeaux. 

Von Biar­ritz aus gibt es zum Bei­spiel Flüge mit Air France über Paris nach Düs­sel­dorf. Die Gesamt­rei­se­zeit beträgt etwa 6–7 Stun­den (mit Umstei­ge­zeit in Paris CDG). Da die meis­ten Flug­ver­bin­dun­gen ohne­hin über Paris lau­fen, ist die Gesamt­rei­se­zeit auch zu ande­ren deut­schen Städ­ten vergleichbar.

Regel­mä­ßig wer­den die Flug­hä­fen in Aqui­taine von ver­schie­de­nen Bil­lig­flie­gern angeflogen.

Flüge

  • Luft­hansa: ab Mün­chen und Frankfurt
  • Air­Ber­lin: ab Stutt­gart und Düsseldorf
  • Ger­manwings: ab Köln/Bonn
  • Swiss Air Lines: ab Zürich
  • Aus­trian Air­lines: ab Wien

Miet­wa­gen

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