Teilnehmerzahl
- Diese Rundreise entlang der Atlantikküste in Frankreich ist für 2 Personen im Doppelzimmer (DZ) konzipiert.
- Preis für Einzelzimmer (EZ) erhalten Sie auf Anfrage.
Dauer der Reise und Preis
- 14 Nächte
- 3 Stationen
- Ab 1.899€ pro Person

Enthaltene Leistungen
- 4 Übernachtungen mit Frühstück im DZ im Chambre d’Hôtes in Guérande
- Eine Führung für 2 Personen in den Salzwiesen ♥
- 5 Übernachtungen mit Frühstück im DZ im Chambres d’Hôtes auf der Ile de Ré
- 5 Übernachtungen mit Frühstück im DZ im Chambres d’Hôtes auf der Ile d’Oléron
- Ein Table d’Hôtes (Abendessen) für 2 Personen ♥
- 1 Carnet de Voyage/ Reiseheft „Das Beste in Frankreich“
Highlights der Reise
- Drei besondere Küstenwelten: Salzgärten bei Guérande, weiße Dörfer auf der Île de Ré, Austern und Natur auf der Île d’Oléron.
- Entspannt unterwegs: Sie erkunden die Inseln mit dem Fahrrad oder E-Bike und lassen das Auto einfach einmal stehen.
- Genießen und entschleunigen: persönlich geführte Chambres d’Hôtes, regionale Küche und viel Zeit für Meer und Natur.
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Unterkünfte
Die südliche Bretagne
Inmitten der grünen Landschaft rund um Guérande liegt diese charmante Maison d’hôtes in ruhiger, ländlicher Umgebung. Das Herz des Hauses ist ein liebevoll renovierter Granitbau aus dem 18. Jahrhundert, der seinen bretonischen Charakter bewahrt hat. Holz und Zink setzen dazu moderne Akzente und verleihen dem Anwesen eine schöne, zeitgemäße Note.
Das Haus liegt auf einem großzügigen, rund 5.000 m² großen Grundstück mit alten Eichen und Kiefern – eine wunderbar ruhige Umgebung, um nach einem Tag am Meer oder bei der Besichtigung von Guérande zur Ruhe zu kommen.
Die fünf individuell gestalteten Zimmer sind hell und in sanften Farben eingerichtet. Vier Zimmer verfügen über eine eigene Terrasse mit Blick ins Grüne und bieten damit einen besonders schönen Platz zum Entspannen.
Zum Frühstück erwartet Sie ein typisch französisches Frühstück mit frischem Baguette, Marmelade, Joghurt und Obst. Hunde sind hier gegen Aufpreis willkommen.
Die Lage ist ideal, um die Umgebung zu entdecken: Die mittelalterlichen Stadtmauern von Guérande, die berühmten Salzgärten, die Brière und die Bucht von La Baule sind schnell erreichbar. Auch das Meer ist nur wenige Kilometer entfernt.
Auf der Ile de Ré
Mitten in einem Dorf auf der Île de Ré liegt diese charmante Maison d’hôtes. Von außen wirkt das Haus eher unscheinbar, doch sobald man hineinkommt, öffnet sich eine kleine grüne Oase.
Der große Garten bietet viel Platz zum Erholen, mit Liegestühlen und ruhigen Ecken, die zum Lesen einladen. Der beheizte Pool ist ideal, um nach einem Ausflug noch eine Weile die Ruhe zu genießen. Fahrräder stehen kostenlos zur Verfügung, E-Bikes können gegen Aufpreis gemietet werden. Für Ihr Auto gibt es einen privaten, abgeschlossenen Parkplatz.
Die fünf hellen und komfortablen Zimmer sind rund um den Garten und den Pool angeordnet und mit einer Klimaanlage ausgestattet. Da die Unterkunft ausschließlich Erwachsenen vorbehalten ist, herrscht hier eine angenehm ruhige und entspannte Atmosphäre.
Die Gastgeber sind besonders herzlich und kümmern sich aufmerksam und zuvorkommend um ihre Gäste. Man fühlt sich schon bei der Ankunft willkommen und merkt schnell, dass ihnen das Wohl ihrer Gäste am Herzen liegt.
Auch das Frühstück wird mit viel Sorgfalt zubereitet: Neben frischem Brot und Gebäck gibt es hausgemachte Marmeladen, Honig, saisonales Obst, Joghurt, Käse, Wurstwaren, Eier und Kuchen. Bei schönem Wetter können Sie Ihr Frühstück auf der Terrasse genießen.
Auf der Ile d’Oléron
Schon beim ersten Betreten spürt man, dass dieses Haus eine besondere Geschichte hat. Es trägt den Namen der Großmutter der Gastgeberin, die hier früher selbst gelebt hat. Heute haben Sandra und Arnaud das Haus mit viel Liebe zu einem stilvollen und zugleich sehr persönlichen Ort gemacht, an dem man sich schnell willkommen fühlt.
Die fünf Zimmer sind individuell gestaltet und mit viel Geschmack eingerichtet. Hochwertige Materialien, schöne Details und viel Komfort, darunter eine Klimaanlage, sorgen dafür, dass man sich hier sofort wohlfühlt. Rund um das Haus laden der Garten und der Pool zum Entspannen ein.
Besonders angenehm sind die Gastgeber. Sie empfangen ihre Gäste herzlich, sind sehr aufmerksam und geben gerne persönliche Tipps, um die Île d’Oléron zu entdecken. Dabei bleibt die Atmosphäre angenehm ungezwungen und persönlich.
Zum Frühstück wird ein typisch französisches Frühstück serviert, auf Wunsch auch mit Käse. Besonders schön ist die Table d’hôtes am Abend: Sandra und Arnaud kochen selbst mit regionalen Produkten und lassen dabei gerne die Spezialitäten der Île d’Oléron einfließen, zum Beispiel frische Austern.
Radreise Atlantikküste Frankreich – Programmübersicht
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- Guérande: Radeln Sie durch die faszinierenden, traditionellen Salzgärten.
- Île de Ré: Genießen Sie das elegante Flair der Insel und ihre wunderschönen weißen Dörfer.
- Île d’Oléron: Erleben Sie das authentische Frankreich mit bunten Austernhütten.
Guérande – Mittelalterstadt und Salzgärten
Guérande ist eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Bretagne. Die vollständig erhaltene Stadtmauer umschließt eine charmante Altstadt mit kleinen Gassen, historischen Häusern und hübschen Geschäften. Besonders stimmungsvoll ist ein Spaziergang entlang der mächtigen Festungsmauer.
Direkt vor den Toren der Stadt erstreckt sich eine ganz andere Landschaft: die berühmten Salzgärten von Guérande. In den zahlreichen Becken wird bis heute Meersalz nach traditioneller Art gewonnen. Bei einer Fahrt oder einem Spaziergang durch diese besondere Landschaft erleben Sie eine Bretagne, die stark vom Atlantik und der jahrhundertealten Salzgewinnung geprägt ist.


La Côte Sauvage
Die Côte Sauvage zwischen Le Pouliguen und Le Croisic gehört für mich zu den schönsten Küstenlandschaften dieser Region. Auf rund 14 Kilometern wechseln sich zerklüftete Felsen, kleine Sandbuchten und schmale Küstenwege ab. Der Atlantik zeigt sich hier von seiner wilden Seite, besonders wenn Wind und Wellen gegen die Felsen schlagen.
Besonders schön ist der Küstenweg GR34, der immer wieder neue Ausblicke auf das Meer eröffnet. Bei Batz-sur-Mer liegt die Côte Sauvage direkt zwischen den Salzgärten und dem Atlantik, bevor sie sich bis zum Hafen von Le Croisic fortsetzt.
Die Brière-Sümpfe
Die Sümpfe von Brière sind eine ganz andere Welt – ruhig, grün und fast ein wenig verwunschen. Zwischen Schilf, Wasserwegen und kleinen Inseln liegt eine Landschaft, die über Jahrhunderte vom Leben mit dem Wasser geprägt wurde. Besonders schön lässt sich die Brière bei einer Fahrt mit einem traditionellen Chaland, einer flachen Holzbarcke, entdecken. Lautlos gleitet man durch die schmalen Wasserwege und bekommt einen ganz anderen Eindruck von dieser einzigartigen Landschaft.
Typisch für die Brière sind auch die kleinen Dörfer mit ihren reetgedeckten Häusern. Besonders sehenswert ist das vollständig restaurierte Dorf Kerhinet mit seinen 18 Chaumières.

Das Fahrradparadies
Die Île de Ré ist für mich ein echtes Fahrradparadies. Die Insel ist flach, und ein weit verzweigtes Netz von rund 140 Kilometern Radwegen führt durch die typischen Dörfer, vorbei an Weinreben, Pinienwäldern, Sandstränden und den weitläufigen Salzgärten.
Mit dem Fahrrad lässt sich die Île de Ré besonders entspannt entdecken. Man fährt durch kleine Gassen, hält spontan am Markt oder in einem Café an und ist wenig später wieder mitten in der Natur. Besonders schön finde ich die Wege durch die Salzgärten rund um Ars-en-Ré und Loix oder die Fahrt bis zu den Stränden und dem Leuchtturm der Baleines.
So erleben Sie die Île de Ré in ihrem eigenen Rhythmus – und genau das macht für mich den besonderen Charme der Insel aus.


Weiße Dörfer mit Stockrosen
Was mir auf der Île de Ré immer wieder auffällt, sind die wunderschönen weißen Häuser mit ihren grünen oder blauen Fensterläden. Fast alle Dörfer wirken dadurch erstaunlich harmonisch und haben ihren ganz eigenen Charakter. Das ist kein Zufall: Die traditionelle Architektur der Insel wird bis heute sehr bewusst bewahrt.
Die Häuser sind meist niedrig und weiß gekalkt, mit roten Ziegeldächern und farbigen Fensterläden. Typisch sind auch die kleinen Innenhöfe, Mauern und verwinkelten Gassen. Früher wurden die Häuser vor allem aus den Materialien gebaut, die auf der Insel verfügbar waren. Die Bauweise musste außerdem zum Klima passen: Die Gebäude sind kompakt und bieten Schutz vor dem oft kräftigen Atlantikwind.
Charmante Fischerhäfen
Die kleinen Fischerhäfen der Île de Ré finde ich besonders schön, weil sie nicht nur malerisch, sondern auch lebendig sind. In La Flotte, Ars-en-Ré oder Saint-Martin-de-Ré sitzen die Menschen in den Cafés direkt am Wasser, während Boote im Hafen liegen und sich das Bild mit den Gezeiten verändert. In La Flotte gibt es bis heute einen Markt, auf dem unter anderem Fisch und Meeresfrüchte aus der Region angeboten werden.
Eine Besonderheit der Insel sind die alten Fischschleusen: kilometerlange Steinmauern gibt es zwar nicht mehr, aber 14 dieser mittelalterlichen Anlagen sind noch erhalten. Bei Ebbe werden sie sichtbar und zeigen, wie die Bewohner der Île de Ré früher die Gezeiten zum Fischfang nutzten. Für mich sind sie ein schönes Beispiel dafür, wie eng das Leben auf der Insel bis heute mit dem Meer verbunden ist.

Oléron – Wilde Charakter
Die Île d’Oléron hat einen ganz anderen Charakter als ihre berühmte Nachbarinsel Île de Ré. Während die Île de Ré mit ihren hübschen Dörfern, weißen Häusern und lebhaften Häfen eher elegant und gepflegt wirkt, ist Oléron ursprünglicher und weniger herausgeputzt. Hier bestimmen Pinienwälder, Dünen, lange Strände und kleine Austernhäfen das Landschaftsbild.
Besonders typisch sind die Austernparks, die sich weit ins Watt erstrecken. In den kleinen Häfen wie La Cotinière erlebt man noch heute das tägliche Leben der Fischer und Austernzüchter. Dazu kommen kilometerlange Radwege durch Wälder und entlang der Küste. Ich mag Oléron gerade wegen dieser Mischung: Die Insel wirkt weniger touristisch und etwas rauer – und genau das macht ihren besonderen Charme aus.


Das Künstlerdorf
Le Château-d’Oléron ist einer der schönsten und ungewöhnlichsten Orte der Île d’Oléron. Entlang des kleinen Hafens stehen die ehemaligen Austernhütten, die heute von Künstlern und Handwerkern genutzt werden. Jede Hütte ist anders gestaltet und in kräftigen Farben gestrichen. Hier arbeiten Maler, Keramiker, Schmuckdesigner und andere Kunsthandwerker direkt am Wasser.
Ich finde es besonders schön, durch die kleine „Cabane“-Siedlung zu schlendern und dabei immer wieder neue Details zu entdecken. Zwischen den bunten Hütten, den Booten und den Austernparks spürt man noch das maritime Leben der Insel – gleichzeitig hat sich hier eine ganz eigene, kreative Atmosphäre entwickelt.
Der Leuchttrum
Ganz im Norden der Île d’Oléron wartet ein echtes Wahrzeichen der Insel: der Leuchtturm von Chassiron. Seine schwarz-weißen Streifen machen ihn schon von weitem unverwechselbar. Wer die 224 Stufen bis nach oben hinaufsteigt, wird mit einem weiten Blick über den Atlantik, die Île de Ré und die zerklüftete Küste belohnt.
Rund um den Leuchtturm lädt ein schöner Küstenweg zu einem Spaziergang ein. Besonders beeindruckend sind die Felsen und das Meer bei Ebbe, wenn die großen Austern- und Muschelbänke sichtbar werden. Ich würde den Besuch deshalb nicht auf den Leuchtturm beschränken, sondern etwas Zeit für die Landschaft rundherum einplanen.































