Das Piment d’Espelette

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Piment d’Espelette, eine Spe­zia­li­tät aus dem Bas­ken­land, ist auch zu Hause in der Spit­zen­gas­tro­no­mie weltweit.

Das für Fein­schme­cker unver­zicht­bare Gewürz wird in sei­ner Hei­mat u.a. zum Wür­zen der bas­ki­schen Fisch-und Fleisch­ge­richte ver­wen­det. Die roten Scho­ten wer­den zudem zu Kom­pott und Kon­fi­türe ver­ar­bei­tet oder ein­ge­legt. Aus ihrem Ursprungs­land Mexiko sol­len sie von einem bas­ki­schen See­mann von sei­ner Reise mit­ge­bracht wor­den sein.  Und siehe da – das Klima im Bas­ken­land erwies sich als beson­ders güns­tig zur Kul­ti­vie­rung die­ser Pflanze. In Espelette wur­den sie schon Mitte des 17. Jahr­hun­derts ange­baut und zunächst in der Medi­zin ver­wen­det. Als dann auch in Europa die Scho­ko­lade popu­lär wurde, misch­ten die Cho­co­la­tiers das Chili­pul­ver unter ihre Pro­dukte, um ihnen eine feu­rige Note zu ver­lei­hen. Mit stei­gen­der Beliebt­heit und der gro­ßen Viel­sei­tig­keit  in der Ver­wen­dung wuchs natür­lich die Zahl der ange­bau­ten Pflan­zen. Übri­gens darf nur der in der Region um Espelette  geern­tete Piment die­sen Namen auch tra­gen. Ein Tipp für Urlau­ber: Jedes Jahr tref­fen sich die Erzeu­ger Ende Okto­ber zum Fête du Piment in Espelette, um die Ernte zu fei­ern. Beson­ders hübsch ist der Anblick der leuch­tend roten, zum Trock­nen an lan­gen Schnü­ren auf­ge­reih­ten Schoten.

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