Dijon – Ent­de­cken Sie die his­to­ri­sche Haupt­stadt des Burgunds

Dijon Altstadt
Den Begriff Dijon ver­bin­den vie­len Men­schen mit der Senfart Dijon-Senf. Doch die Haupt­stadt des Bur­gunds hat noch viel mehr zu bie­ten. Erfah­ren Sie in unse­rem Blog, was die Stadt im Osten Frank­reichs so beson­ders macht und was Sie sich bei einem Besuch nicht ent­ge­hen las­sen soll­ten.

Span­nende Geschichte ent­de­cken: Dijon

Die Alt­stadt der Stadt im Bur­gund zählt zum UNESCO-Welt­kul­tur­erbe und besticht durch male­ri­sche Stra­ßen und beein­dru­cken­der Archi­tek­tur. Die Geschichte der Stadt spie­gelt sich ein­deu­tig in den his­to­ri­schen Fach­werk­häu­sern wider – nicht umsonst zählt Dijon zu einer der kunst- und geschichts­träch­tigs­ten Städte in Europa. Bereits zu Zei­ten der Römer war Dijon nicht nur für Bur­gun­der­weine eine wich­tige Han­dels­stadt. Die Stadt liegt angren­zend zu einer damals wich­ti­gen Han­dels­straße, die Via Agrippa, zwi­schen Trier und Lyon. Noch heute ist Dijon ein Zen­trum für Han­del, Indus­trie und Ver­kehr. Den Mit­tel­punkt der Stadt stellt der “Place de la Libé­ra­tion” dar. Der halb­kreis­för­mige ehe­ma­lige Palast wurde im spä­ten 17. Jahr­hun­dert erbaut und bie­tet heut­zu­tage dem Rat­haus von Dijon Platz. Eine wei­tere his­to­ri­sche Sehens­wür­dig­keit ist der Turm “Tour Phil­ippe-le-Bon”. Mit 316 Stu­fen und einer Höhe von 46 Metern bis zur Spitze kön­nen Sie hier den schö­nen Pan­ora­ma­blick über die Stadt genie­ßen. Wir ver­ra­ten Ihnen, wel­che Sehens­wür­dig­kei­ten in Dijon Sie sich außer­dem nicht ent­ge­hen las­sen soll­ten. Spek­ta­ku­läre Sehens­wür­dig­kei­ten in Dijon:

Cathé­drale Saint-Bénigne de Dijon

  • Porte Guil­laume
  • Hal­les de Dijon
  • Rue des Forges

Paroisse Notre-Dame De Dijon

  • Parc de la Colombière
  • Kel­le­reien für Burgunderweine
Kul­tu­relle Unter­hal­tung in Dijon erleben:
  • Owl’s Trail (Stadt­rund­gang durch die Alt­stadt von Dijon)
  • Jazz en Ville (Jazz­fes­ti­val, jähr­lich im Mai)
  • Thé­âtre en Mai (Thea­ter­ver­an­stal­tung, jähr­lich im Mai)
  • Estivade (Thea­ter­fes­ti­val, jähr­lich im Juni)
  • L’Eté Musi­cal (Musik­fe­sti­fal, jähr­lich im Juni)
  • Open du Rock (Rock­fes­ti­val, jähr­lich im September)
  • Fêtes de la vigne (Wein- und Folk­lo­re­fes­ti­val, jähr­lich im September)
  • Ecrans de l’Aventure (Film­fes­ti­val für Aben­teu­er­filme, jähr­lich im September)
  • Flo­ris­simo (Aus­stel­lung von exo­ti­schen und tro­pi­schen Pflan­zen, alle 5 Jahre im März)
Dijon bie­tet außer­dem eine Viel­zahl an Museen, die einen Besuch wert sind, da sie wich­tige Samm­lun­gen aus­stel­len. In unse­rer Über­sicht fin­den Sie eine Aus­wahl der Museen in Dijon: Inter­es­sante Museen in Dijon:
  • Musée de Beaux Arts (Kunst­mu­seum)
  • Palace of the Dukes (his­to­ri­sches Museum)
  • Musée Archeo­lo­gi­que (archäo­lo­gi­sches Museum)
  • Musée de Vie Bour­gu­i­gnonne (his­to­ri­sches Museum)
  • Musée Magnin (Kunst­mu­seum)
  • Muséum d’Histoire Natu­relle (Natur­kun­de­mu­seum)
  • Musée Rude (Kunst­mu­seum)

Wo genau liegt Dijon?

Dijon liegt mit etwa 41,6 km² öst­lich in Frank­reich in der Region Bour­go­gne-Fran­che-Comté und ist Hei­mat von rund 158.000 Ein­woh­nern. Die Haupt­stadt des Bur­gunds liegt zwi­schen den popu­lä­ren Städ­ten Paris und Lyon und gehört zum Dépar­te­ment Côte‑d’Or, wel­ches für seine Weine bekannt ist. Durch Dijon flie­ßen die Flüsse Ouche und Suzon, die die male­ri­sche und idyl­li­sche Land­schaft der Stadt per­fekt abrun­den.

Dijon – die Stadt des Senfs

Der Stadt­name Dijon ist wohl vie­len nicht zuletzt wegen des Senfs bekannt. Doch was macht die­sen Senf so beson­ders? Beim Dijon-Senf wird, anders als beim her­kömm­li­chen Senf, bei dem Essig benutzt wird, Trau­ben­most bzw. Ver­jus zur Her­stel­lung ver­wen­det. Das ist nahe­lie­gend, da Dijon schließ­lich die Haupt­stadt des Bur­gunds ist – eine der wich­tigs­ten Wein­re­gio­nen in Frank­reich. Eine wei­tere Beson­der­heit ist die Aus­wahl der Senf­kör­ner: Für den Dijon-Senf wer­den aus­schließ­lich braune und schwarze Senf­kör­ner ver­wen­det. Die Geschichte des Dijon-Senfs soll bis ins 13. Jahr­hun­dert zurück­rei­chen. Trotz­dem wird heut­zu­tage die Senf­sorte nicht mehr in der Stadt selbst, son­dern in einem Vor­ort von Dijon her­ge­stellt. Grund für Auf­gabe der loka­len Pro­duk­tion ist die inter­na­tio­nale Kon­kur­renz, die in gro­ßen Fabri­ken pro­du­ziert. Neben des Dijon-Senfs hat die Stadt noch ein wei­te­res kuli­na­ri­sches Erleb­nis zu bie­ten, wel­ches Sie sich nicht ent­ge­hen las­sen soll­ten – pain d’epice. Der bur­gun­di­sche Leb­ku­chen hat sei­nen Ursprung im 17. Jahr­hun­dert und ist in vie­len Läden, beson­ders in der Alt­stadt von Dijon, zu fin­den. Tipp: Ach­ten Sie beim Kauf von Dijon-Senf beson­ders in Sou­ve­nirs-Shops auf die Her­kunft. Häu­fig stammt die­ser nicht ein­mal aus Frank­reich, son­dern aus den ver­schie­dens­ten Län­dern, da es sich bei der Bezeich­nung Dijon-Senf um keine geschützte Her­kunfts­be­zeich­nung han­delt, son­dern ledig­lich um ein Rezept. Wer rich­tig sucht, der wird auch ech­ten Dijon-Senf aus hand­werk­li­cher Pro­duk­tion fin­den. Neu­gie­rig gewor­den? Dann erfah­ren Sie auch mehr über das Bur­gund und des­sen Rei­se­mög­lich­kei­ten hier.

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