Dienstag, 15 Januar 2019 12:00

Der französische Apéritif

Der französische Apéritif

Hier gibt es eine Unterscheidung die wichtig ist. Die Einladung zu einem Apéritif ist etwas völlig anderes als ein Apéritif vor dem Essen.

Letzteres kennt man auch in Deutschland gut. Man ist zum Essen eingeladen und hat ein Glas Sekt davor mit einigen Knabbereien und danach beginnt das Essen. In Frankreich ist es üblich, dass das Essen mindestens aus Vorspeise, Hauptspeise und Nachtisch umfasst. In aller Regel geben sich die Gastgeber hier viel Mühe und der Abend dauert nicht selten sehr lang.

Eine Einladung zum Apéritif ist etwas anders und eine charmante Form des Zusammenseins. Typischerweise erfolgt eine Einladung zu einem Apéritif am frühen Abend (so gegen 18:00 Uhr) Man trinkt einen Crémant, einen Kir Royal oder ein Glas Champagner und hat einige Kleinigkeiten zum Essen. Kleine Stücke Quiche, etwa Käse, Oliven und kleine Knabbereien.

Typischerweise endet dann der Apéritif nach 1 ½ bis 2 Stunden – man isst danach ja noch zu Abend. Es ist eine schöne Möglichkeit Nachbarn und Freunde einzuladen ohne dann den ganzen Tag in der Küche zu stehen um das Abendessen vorzubereiten.

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